Tatort des Monats März

Spieglein, Spieglein… Nach Umstellung der Winter- auf Sommerzeit brauche ich nun morgens im Bad kurzzeitig wieder Licht. Und mit dem Licht wurde die Staubschicht auf meinem Spiegel sichtbar. Und da die Spiegelablage vor dem Polieren abgeräumt werden musste, bot sich die Gelegenheit, Ordnung zu schaffen.

Tatort: Badezimmer.2015_03

Tatbestand: Make-up Pinsel.

Tatortsäuberung:

Ich könnte jetzt sagen, dass ich aus dem Alter raus bin, um mich stundenlang vor dem Spiegel aufzuhübschen. Aber dann kriege ich wieder Ärger (nicht wahr, liebe Tante). Ich könnte auch sagen, dass ich es lieber natürlich mag und dem ganzen Schönheitswahn ab sofort nicht mehr hinterher renne. Aber das wäre nicht wahr. Zumindest nicht zu hundert Prozent. Fakt ist ganz einfach. Ich bin oft zu faul und zu ungeduldig, um lange Zeit vor dem Spiegel zu verbringen und was hier sicherlich das Tatmotiv war: Ich besitze schlichtweg genug Pinsel. Also, weg damit, da sie sich als Maler-/Putzwerkzeug nicht einer neuen Bestimmung zuführen lassen. Und das Bad ist nun auch wieder schön staubfrei.

Tatort des Monats Februar

Nach dem Umzug erinnert der Keller eher an eine Rumpelkammer. Es wird mir immer verborgen bleiben, warum Keller grundsätzlich voll sind, obwohl man die Dinge, die dort lagern, fast nie braucht (Küchenmaschine) bzw. auch nicht vermisst (künstliche Kerzen mit Farbwechsel und Fernbedienung). Wenn ich also ohne diese Stücke am Leben bleibe, dann wäre der Umkehrschluss somit, dass ich sie tatsächlich nicht brauche. Werde also demnächst dort Tabula Rasa machen. Hier schon mal der erste Fund, denn Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Und den will ich ja loswerden.

Tatort: Keller, Werkzeugkiste.2014_02

Tatbestand: Allerlei Möbelaufbauhilfen, die sich im Laufe der Jahre beim Shoppen im blau-gelben Einrichtungshaus angesammelt haben.

Tatortsäuberung: Wurden schön säuberlich gesammelt: Könnte man ja noch mal benötigen. Wozu allerdings der berühmte Imbusschlüssel in der Einheitsgröße in zigfacher Ausfertigung gut sein soll, bleibt mir bis dato verschlossen. Noch habe ich nur zwei Hände. Vielleicht wäre eine Art Auf-/Abbauparty mit Freunden denkbar. Hm, schade, bin ja gerade erst umgezogen. Also, weg damit in den Metallschrottcontainer. Schließlich weiß ich ja, wo es Nachschub gibt, sollte besagte Party doch noch irgendwann stattfinden.