Untiefen

Die Untiefen der menschlichen Seele. Abgründe in ruhiger See.

Misstrauen, Gier, Hass und Gewalt wabern unter der Oberfläche, an der jeder Wellengang kratzt. Ein ganzes Universum für sich.

Je stärker der Wind, der uns entgegenweht, desto mehr tritt zu Tage, aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Was wir dem Gegenüber entgegen zu setzen bereit sind und haben.

Je wütender der Sturm uns entgegenbläst, umso unbarmherziger die Untiefen, an denen wir drohen auf Grund zu laufen. Die eigenen Abgründe, die wie Ertrinkende unermüdlich an die Bordwand geworfen werden.

Verzweifeltes Umherirren und mit zerfetzten Segeln Navigieren, um zu retten, was zu retten ist. Steuerlos. Ruderlos. Ziellos.

Unermesslicher Schmerz, der auf den Schaumkronen tanzt. Peitschende Schläge, die sich in die Haut brennen, eine freiliegende, blanke Seele, die an Land gespült wird, zurücklassend.

Was von der achten Rauhnacht (1. Januar) übrigbleibt – August 2017

Der Januar als erster Monat des Jahres, ein Sinnbild für den Neuanfang. Ein neues Jahr, eine Fülle an Möglichkeiten und Chancen. Der August als das Pendant im Rauhnächtekalender, auch dieser steht im Zeichen der Fülle. Und das hat er absolut erfüllt. Eine Fülle an Eindrücken, Erlebnissen und Entdeckungen. So viel, dass ich noch immer den Wind, das Wetter und die Sonne in mir spüre.  

 Und natürlich auf das fast schon obligatorische Gipfelglücksbild.

 zGipfel

Der September und der Herbst sind mittlerweile schon ein ganzes Stück eingezogen, Zeit, ein bisschen in sich reinzuhorchen und inne zu halten. Bin gespannt, welche Weg meine Intuition gehen wird.

 

Eure Kerstin