Laufbahn einer Dorfhexe

Manchmal passieren ja Dinge, von denen man denkt: Das kann kein Zufall sein. Und nachdem nach dem letzten Beitrag nun auch noch eine liebe Freundin mit dem Buch „Tiroler Zahlenrad – über die Geheimnisse der Geburtszahlen“, angekommen ist, musste ich einfach nochmals etwas über Magie schreiben.

Erinnert mich der Titel doch stark an die unglückliche Begegnung mit Thomas, dem Heiler, der damals ohne meine Geburtsdaten zu kennen, gleich sagte: „Du bist eine 33-6.“. Ich bin tatsächlich eine 33-6. Allerdings fand ich die Dinge, der er sagte, nicht so schön. Gut, meist will man ja unschöne Sachen über sich selbst nicht so genau wissen, aber ich war von seinem fehlenden Einfühlungsvermögen doch recht vor den Kopf gestoßen. Und auf dem sitzen bekanntlich ja zwei Hörner, die mitunter auch recht bockig sein können. Leider bin ich damals mit der Suche zu der ganzen Zahlendreherei nicht so recht weiter gekommen. Jetzt also das Buch. Nachdem ich die Geschichte mit dem Horoskop gepostet habe. Wie gesagt, das kann kein Zufall sein.

Ich sage ja immer gern, dass man mich im Mittelalter sicherlich als Hexe verbrannt hätte, wenn die Sprache auf Religion und Glauben und so kommt. Und da ist mit Sicherheit was dran. Wann das mit der Hexenkarriere genau anfing, kann ich nicht mehr mit Sicherheit sagen, aber hier ist meine Geschichte:

Erinnert sich der eine oder andere noch an den James Bond Film „Leben und Sterben lassen“? Ich kriege die Stories ja oft nicht so auf die Reihe, vor allem, warum 007 den Bösewicht letztendlich zur Strecke bringt und auch die ganze Geschichte dahinter ist mit oft ein Rätsel. Bei besagtem Bond erinnere ich mich vor allem an Solitaire. Sie war das jungfräuliche Orakel des Schurken. Bis James daher kam, da war es dann mit beiden Tugenden vorbei. So war das eben in den 70er Jahren und auch noch später.

Jedenfalls konnte Solitaire die Zukunft anhand ihrer Tarotkarten vorher sagen. Einfach faszinierend. Das muss in irgendeiner Form ziemlichen Eindruck auf mich als Hexennachwuchs gemacht haben. Soweit, dass ich für eine Veranstaltung unter dem Motto „Zauberhafter Jahreswechsel“, die wir für Gäste zu Silvester geplant hatten, wochenlang die Bedeutung der einzelnen Karten gebüffelt habe.

Ich durfte nämlich Solitaire sein. Also, so mystisch und romantisch wie im Film war es natürlich nicht. Die Gäste hätten eher die Großeltern von Bond sein können und so hübsch und jungfräulich wie Solitaire war ich damals leider auch nicht (mehr). Spaß gemacht hat es trotzdem und ich habe mich wacker geschlagen. Ob allerdings meine „Visionen“ alle so richtig waren, konnte ich leider nicht erfahren. Verklagt hat mich auf alle Fälle keiner der Ratsuchenden.

Ein paar Jahre später verliebte ich mich unsterblich in einen unserer Gäste. Ok, bevor jetzt hier die wilden Spekulationen los gehen: Erstens war das ganz woanders und zweitens kam der Auserkorene dem Abbild von James Bond in puncto Alter und Statur schon sehr viel näher. Und da drittens die Tarotkarten nicht mehr in meinem Besitz waren, bin ich auch nicht mehr Solitaire gewesen. Das mit dem hübsch und jungfräulich hatten wir ja schon geklärt.

Diesmal bin ich auch etwas gezielter vorgegangen. Schließlich wollte ich den Helden für mich gewinnen. Für immer und nicht nur für die Länge eines Kinoabends. Wie der Zufall es so wollte, bin ich beim Stöbern in einem Buchladen kurze Zeit später über das Buch „Hokuspokus für Frauen“ gestolpert.

HexenbuchNeben verschiedenen, „kleinen Zaubern“ und Hilfsmitteln habe ich damals einen Glücksbringer gehext, der das Band zwischen uns stärken sollte. Am Ende war der Bund so stark, dass ich den Betörten nur schwer wieder los geworden bin und mich der ehemalige Traumprinz noch immer mal wieder in Gedanken verfolgt.

Gut, manche lernen aus ihren Fehlern. Dorfhexen wie ich offensichtlich nicht. Und so wurde vor einigen Jahren das Hexenzauberbuch nochmals zu Rate gezogen, als ich einen Verehrer zum Geliebten machen wollte. Irgendwie hatte ich nicht alle Zutaten und so wurde dann ein bisschen improvisiert. Am nächsten Tag hat er mir berichtet, dass er abends fast nicht mehr heil nach Hause gekommen wäre, weil in der ganzen Stadt plötzlich und ohne Vorwarnung Blitzeis alles lahmgelegt hätte.

Seitdem setzt die Büchse der Pandora im Regal Staub an. Sicher ist sicher. Bis der nächste Unglücksrabe daher kommt und ich an meiner Laufbahn als Dorfhexe weiter feile.

 

Eure Kerstin

P.S.: Für alle Hexen und solche, die es werden wollen, und hier gerade mitlesen und sich dieses wirklich schöne Zauberbuch auf ihre Wunschliste schreiben wollen: Es ist leider nur noch antiquarisch oder in den entsprechenden Zirkeln haben. Ist vielleicht auch ganz gut so.

Glaubensbekenntnis

Seelenfunkeln hat vor ein paar Tagen meinen Post Lebenslinien kommentiert. Ein recht kurioser Zufall, bin ich doch da bereits mit der Idee zu einem Beitrag in Bezug auf Horoskope schwanger gegangen. Ob man das schon als Zeichen deuten kann?

Ich glaube ja nicht so recht an Wahrsagerei und dieses ganze Zeug. Dies hindert mich allerdings in keinster Weise daran, mein Horoskop zu lesen. Meist Vergesse es dann aber aus obigem Grunde auch gleich wieder. Außerdem ist meine interne Festplatte eh schon am Limit, so dass ich dafür wahrhaftig keinen Speicherplatz opfern möchte.

Obendrein bin ich ein Anhänger (hört, hört) der These der selbsterfüllenden Prophezeiung. Im übertragenen Sinne also ein Ödipuskomplex. Aus Angst vor dem Schicksal, versucht man dieses zu verhindern, unternimmt unzählige Irrfahrten – stopp, das war ja Odysseus – nur, damit es sich dann genau so zuträgt. Meine Schulzeit – insbesondere der Deutschunterricht – hat offensichtlich nachhaltig Spuren hinterlassen. Nun ja, vielleicht lässt sich das noch etwas anschaulicher darstellen.

Wir alle kennen aber das Phänomen: Mitmenschen, die steif und fest behaupten, bei Vollmond würden sie schlecht schlafen. Rein wissenschaftlich betrachtet, ist dies völliger Humbug und bar jeder Grundlage. Nun die Frage: Wenn diese Mondsüchtigen nicht wüssten, dass Vollmond ist, würden sie auch dann schlecht schlafen? Oder anders herum: Schlafen sie nur deswegen schlecht, weil sie Angst haben, schlecht zu schlafen? Allen Schlaflosen, zu denen ich mich, trotz Ungläubigkeit, auch zähle, rate ich, ein Schlaftagebuch zu führen. Daraus lassen sich dann schicke Excel-Tabellen basteln, mit denen man schlaflose Vollmondnächte mit schlaflosen Nicht-Vollmondnächten vergleichen kann. Unter Umständen erlebt da der eine oder andere ein echtes Wunder.

Nun ja, wie dem auch sei. Ich schweife mal wieder ab. Horoskope, da waren wir. Wie gesagt, vorausschauend kann ich diesen nicht viel abgewinnen. Ganz anders sieht dies im Rückblick aus. Wenn das Horoskop sozusagen schon fast abgelaufen ist und ich es dann lese. Dann lasse ich die Ereignisse ganz gern mal Revue passieren und lege Forecast und Actual (sehr schön, wie sich harte Geschäftstermini auf so etwas Diffuses wie astrologische Vorhersagen übertragen lassen) übereinander.

So geschehen letzte Woche.Horoskop

Und was soll ich sagen: Nahezu 100% Erfüllungsrate. Davon träumt so mancher Finanzer und/oder Prämienbevollmächtigter. Da spielt es dann auch schon fast eine untergeordnete Rolle, dass der Ausblick ja eher negativer Natur ist. Und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich wirklich und wahrhaftig so richtig schlechte Laune hatte. Die ganze, schier endlose Woche lang. So schlecht, dass ich grottenschlecht geschlafen haben. Trotz nicht vorhandenem Vollmond. Das soll mir erst mal jemand nachmachen.

Bisweilen bekenne ich mich also dann doch gläubig. Zumindest ansatzweise. Denn Teil zwei ist mir das Horoskop schuldig geblieben. Vor lauter Gemütsverstimmung war ich jedenfalls nicht in der Lage, eine Ablenkung zu finden. Lag aber vielleicht auch daran, dass ich es schlussendlich nicht verdient habe, denn wie gesagt, die Idee zu dem Post hatte ich bereits vor dem 14. März. Und meine Gedanken waren da schon recht fleißig auf Horoskope und deren Wahrheitsgehalt getrimmt. Da könnte ja dann jemand an höherer Stelle ganz bewusst gegengesteuert haben. Was im weitesten Sinne wieder für die selbsterfüllende Prophezeiung (Horoskope sind Mumpitz) sprechen würde. So von wegen: Auf die Ablenkung bin ich ja mal gespannt. Mal sehen, was noch so passiert. Und vor lauter Warten und Erwartung, passiert natürlich nichts. Vielleicht kam die Ablenkung sogar vorbei und hat Hallo gesagt und ich habe sie weitergeschickt, weil ich ja gewartet habe. So, wie der „Witz“ von dem Ertrinkenden, der zu Gott betet. Wieder so ein kurioser Zufall, dass ich dazu auf der Seite Jakobsweg-Begleiter fündig geworden bin. Die Gläubigen würden jetzt wieder von einem Zeichen sprechen.

Die Wahrheit liegt natürlich mal wieder ganz woanders. Manch einer ahnt es schon: Es kommt nicht nur auf die Hörner an, mit denen man sich dem Schicksal bockig in den Weg stellt, sondern vor allem auf das richtige Sternzeichen.

Eure Kerstin

Tag 12: Parallelwelt

Tag 12Schade, wenn ich gestern gewusst hätte, was heute die Frage ist, dann hätte ich vielleicht für Tag 11 einen anderen Artikel geschrieben. Das mit der Pubertät hätte so gut gepasst. Wirklich schade. Nun gut, es liegt in der Natur des Menschen und ich hoffe, aller anderen Lebewesen und überhaupt auch, dass wir Entscheidungen nicht rückgängig machen können, in dem wir die Uhr einfach zurück drehen. Wir können uns in einer ähnlichen Situation nur anders entscheiden. Von daher könnte ich nun wirklich die restlichen achtzehn Fragen genau durchlesen, um nicht wieder da zu sitzen und zu sagen: ‚Warum hast Du das schon bei Tag 12 geschrieben? Das hätte doch nun viel besser gepasst.’

Nun gut. So ist das nun mal. Also, welche Erlebnisse gehören wohl noch zu jenen, bei denen ich aus voller Überzeugung behaupten kann: ‚Schluss. Aus. Vorbei. Und komm bitte nicht wieder.’? Das ist wirklich schwer.

Manchmal bin ich schon abends froh, dass der Tag vorbei ist, wenn mein jugendlicher Mitbewohner mal wieder jeden Wortwechsel in eine endlose Diskussion verwandelt und meinen Argumenten vollkommen resistent gegenüber ist. Einfach so. Von Anfang bis Ende. Und wenn dann endlich Ruhe ist und ich auch zur Ruhe komme, denke ich: ‚Morgen machst Du das besser.’ Nur, um am nächsten Morgen bei der kleinsten Kleinigkeit gleich wieder in die Luft zu gehen.

Manchmal war ich auch schon froh, wenn die Bergwanderung vorbei war, weil ich stundenlang im Regen/Schnee/Nebel umher gelaufen bin. Nur um am Abend dann gleich zu schauen, welchen Gipfel ich beim nächsten Mal erklimme.

Manchmal weiß ich sogar schon im Voraus, dass ich froh sein werde, wenn etwas vorbei ist. Zum Beispiel, wenn ich zur Zahnreinigung muss. Schrecklich. Das geht durch Mark und Bein. Trotzdem mache ich dann brav wieder einen neuen Termin aus.

Und manchmal ertappe auch ich mich an Silvester dabei, dass ich froh bin, das alte Jahr hinter mir zu lassen und hoffe, im neuen würden sich die Dinge positiver entwickeln. Nur dass dies nichts mit Jahreszahlen zu tun hat, wird mir meist dann auch gleich an Neujahr klar. Aber probieren kann man es ja mal.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nein, eigentlich bin ich bei gar nichts froh, dass es vorbei ist. Also richtig froh. Klar habe ich unzählige Entscheidungen getroffen, die zu unglücklichen Erlebnissen geführt haben, die ich nicht unbedingt nochmals erleben möchte. Aber ich bereue es auch nicht. „Nicht das Gute, das man mir getan hat, Nicht das Schlechte, Das Alles ist mir relativ egal“, sang schon Édith Piaf in ihrem großartigen Chanson. Gehört ja auch irgendwie zu mir. Und wenn ich auch nur eine Entscheidung rückgängig machen könnte, dann wäre ich heute nicht hier, sondern in einem Paralleluniversum. Wie bei „Zurück in die Zukunft“ oder „Der Anschlag“. Man ändert nur ein Ereignis und schon gerät die Welt aus den Fugen. Also das könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Dann lieber so. Echt und live und in Farbe.

 

Na, dann bis morgen, Kerstin

P.S.: Interessanterweise wurde „Non, je ne regrette rien“ auch in dem Film „Inception“ verwendet, bei dem es ja unter anderem um vergangene Entscheidungen und Parallelwelten im weitesten Sinne geht.

Lebenslinien, oder wovon man besser die Finger lassen sollte

Leseecke„Sie sind auf einem langen Flug und neben Ihnen sitzt eine Wahrsagerin, die darauf besteht, Ihnen aus der Hand zu lesen. Was wird Sie Ihnen erzählen?“

Vorweg muss ich allerdings sagen, dass ich mit Dingen, wie Horoskop, Sternzeichen usw. recht wenig bis gar nichts am Hut habe. Daher habe ich mal in dem schlauen Buch des world wide web nachgeschlagen, was die Furchen noch so zu sagen haben, außer, dass ich eine bessere Handcreme benutzen sollte.

Tja, und wenn ich mir meine Hände so betrachte, dann wird das ein Höllenritt. Fangen wir also einfach an: Wie es in einschlägigen Filmen und Romanen so ist, setzt die Wahrsagerin einen durchdringenden Blick auf, als sie meine rechte Hand betrachtet. Ich dachte ja immer, dass man aus der Linken liest. Aber, es ist eher so, dass man die „Stärkere“ – sprich, Schreibhand – dazu nimmt. Da ich zwar rechts schreibe, aber durchaus viele Dinge mit links mache, hege ich so meine Zweifel, ob der stärkeren Hand.

Nach einiger Zeit räuspert sie sich und seufzt: „Sowohl im Leben als auch in der Liebe wirst Du leider mit vielen Schicksalsschlägen und Enttäuschungen konfrontiert.“ Sie tätschelt aufmunternd meine Schulter: „Deine Kopflinie weist auf Intelligenz und Talent hin.“ Puh, dann ist ja nicht alles verloren. „Die Herzlinie und Sonnenlinie deuten auf Glück in der Liebe und im Leben. Du hast zwei intensive, leidenschaftliche und lange Beziehungen in Deinem Leben, aber ein schwieriges Liebesleben und mehrere Ehen.“ Na, wie soll ich das denn verstehen? Dass ich so was wie jede Menge Ein-Tages-Ehen habe? Und wenn ich es mal so grob überschlage, dann sind die beiden, längeren Beziehungen auch schon abgehakt. Sie streicht über mein Handgelenk und fährt die Lebenslinie entlang: „Du wirst ein langes Leben haben. Allerdings werden Deine Gesundheit und Lebenskraft Dich nicht bis an Dein Lebensende begleiten. Könnte sein, dass Dein Erinnerungsvermögen nachlässt.“ Na toll, ich werde uralt und dement. Kein Wunder, dass ich dann mehrere Ehen habe und mein Liebesleben kompliziert ist: Ich kann mich einfach nie daran erinnern, wer und wo mein Mann ist. Eine Spur von Trauer liegt in ihrer Stimme, als sie verkündet: „Eine Verbindung zu Helfern aus der spirituellen Welt kann ich nicht sehen.“ Zum Glück, bei den ganzen Ehemännern kann ich beim besten Willen nicht auch noch Stimmen aus dem Jenseits oder sonst woher brauchen, die mir sagen, was ich tun soll.

Und hier wird sie eine Pause machen, meine zweite Hand nehmen, die Stirn runzeln und flüstern: „Leider muss ich Dir auch sagen, dass Du einen unstabilen Charakter hast und aus den Möglichkeiten, die Dir das Leben bietet, nicht viel machen wirst und recht oberflächlich bist.“ Ok, wo ist die Stewardess? Ich brauche einen Drink. Am besten gleich die ganze Flasche. Auch wenn ich bekennende Anti-Alkoholikerin bin. Egal. Obwohl das den Prozess des Realitätsverlustes sicherlich beschleunigt. Egal, die beste Zeit ist eh schon vorbei. Dann wird sie mich mitleidig und sorgenvoll anschauen und den Platz wechseln. Neben normalen Sterblichen, die sich demnächst an nichts mehr erinnern und One-Night-Ehen führen und noch dazu charakterschwach sind, will nun wirklich niemand während eines langen Fluges sitzen. Solch schlechtes Karma ist am Ende noch ansteckend.

So viel zu meinem Erlebnis in 10.000 Metern Höhe. Ursprünglich wollte ich zum besseren Verständnis ein Foto meiner Hand hier einfügen, verzichte aber lieber, da ich dem Leser es nicht zumuten möchte, die gleichen oder ähnliche Hiobsbotschaften in den eigenen Handflächen zu entdecken. Im Grunde kann ich daher nur jedem abraten, sich auf ein solches Experiment einzulassen oder im Flugzeug grundsätzlich zu schlafen bzw. dies vorzutäuschen. Denn bekanntlich ist die Freiheit über den Wolken grenzenlos. Und das trifft auch auf das trifft offenbar auch auf Hirngespinste zu.

Zum Glück bin ich, wie anfangs gesagt, in der Hinsicht Realist, obwohl ich immer mal wieder gern daran glauben würde. Und vielleicht habe ich das nach dem Internet Crashkurs im Handlesen auch alles völlig falsch verstanden, aber ich hätte besser die Finger davon lassen sollen, denn nun würde ich ja schon gern wissen, was meine Hände so über mich und mein Leben sagen. Auch wenn ich es nicht wirklich glaube. Ja, so ist das eben mit den bipolaren Persönlichkeiten, die sich am Ende nicht mehr daran erinnern können, was sie am Anfang gesagt haben.

Eure Kerstin