Was von der achten Rauhnacht (1. Januar) übrigbleibt – August 2017

Der Januar als erster Monat des Jahres, ein Sinnbild für den Neuanfang. Ein neues Jahr, eine Fülle an Möglichkeiten und Chancen. Der August als das Pendant im Rauhnächtekalender, auch dieser steht im Zeichen der Fülle. Und das hat er absolut erfüllt. Eine Fülle an Eindrücken, Erlebnissen und Entdeckungen. So viel, dass ich noch immer den Wind, das Wetter und die Sonne in mir spüre.  

 Und natürlich auf das fast schon obligatorische Gipfelglücksbild.

 zGipfel

Der September und der Herbst sind mittlerweile schon ein ganzes Stück eingezogen, Zeit, ein bisschen in sich reinzuhorchen und inne zu halten. Bin gespannt, welche Weg meine Intuition gehen wird.

 

Eure Kerstin

Was von der vierten Rauhnacht (28. Dezember) übrigbleibt – April 2017

Die Neugierde auf den April war dieses Jahr besonders groß. Von Haus ein spezieller Monat für mich, da mein Geburtsmonat. Daneben fällt zumeist Ostern mit in den April und damit das Ende der Fastenzeit. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch, dass hierzu der Entschluss, auf Süßigkeiten zu verzichten, gefasst wurde. Auch eine Form der Neugierde, nämlich der, ob man es schafft, der Versuchung zu widerstehen. Zu meinem Leidwesen muss ich sagen, dass ein knappes halbes Dutzend Mal schwach geworden bin, dann aber nur minimal, wenn das irgendwie als mildernde Umstände geltend gemacht werden kann.

Neugierde ist auch das Thema der vierten Rauhnacht. Es heißt, „wenn wir neugierig auf uns selbst und andere sind, öffnen wir uns auch für neue Gedankenwelten.“ Dem kann ich nur beipflichten und die Tarotkarte, die ich am 28. Dezember dazu gezogen hatte, war der Narr. Wie passend, denn (fast) niemand ist neugieriger auf die Welt und das Leben als das Kind in uns, wenn wir es denn lassen. Also dann…
Gleich zu Beginn ging es hoch hinauf, mit herrlichem Blick vom Fockenstein auf den Tegernsee. 

Wasseraffin blieb es auch beim Ausflug an den Spitzingsee, auch wenn diese bildlich nicht festgehalten wurde.

 

Ganz besonders große Neugier hat der erste gemeinsame Urlaub mit dem Mann an meiner Seite geweckt. Dazu möchte ich noch ein Zitat von Erasmus von Rotterdam anfügen: „Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.“ Und genau das trifft es hundertprozentig. Und wer nun neugierig ist, dem sei gesagt, es war ganz wunderbar verrückt, trotz Wetterkapriolen, wie die Bilder aus der Sächsischen Schweiz vom Malerweg auch beweisen.

Brandaussicht

Schrammsteine

Elbsandstingebirge

Tja, und der April wäre nicht der April, wenn er keinen Eindruck hinterlassen würde. Diesmal mit Schnee und tagelangem Kälteeinbruch.  

Neugierig und verrückt geht es weiter, da bin ich ganz sicher. Also, neugierig bleiben! Immer!

Eure Kerstin

Was von der zweiten Rauhnacht (26. Dezember) übrigbleibt – Februar 2017

Der 26. Dezember beziehungsweise der Februar steht unter dem Motto „Frieden“. Nun ja, der zweite Weihnachtsfeiertag war tatsächlich recht friedlich, hingegen lässt sich das für den zurückliegenden Februar so irgendwie gar nicht sagen. Allerdings hatte ich als Tarotkarte auch den Wagen gezogen und der steht ja bekanntlich nicht für ruhiges Fahrwasser. 

Gleich zu Beginn musste bei eisigen Temperaturen eine traurige Familiennachricht verkraftet werden, die uns den ganzen Monat lang begleitet hat und auch weiterhin für manch schmerzliche Erinnerung sorgen wird. „Tschüss, Opi!

Eisfall

Eisfall

Um auf andere Gedanken zu kommen, wurde ein Ausflug zur Montgolfiade an den Tegernsee unternommen… 

Montgolfiade

…und ein Spaziergang am Waginger See unternommen… 

Waginger See

…und dann noch an den Simsee. simsee

Ruhe und Frieden im Baummuseum baumringe

Statt Kamellen gab es Bounty auf 2.200 m… bounty

….und statt Fasching jede Menge wilde Skiabfahrten. skiline

So sportlich geht es direkt in den März, den Rückblick gibt es aber erst am Ende des Monats. Und bis dahin gilt es, noch jede Menge zu erleben.

Eure Kerstin

Was von der ersten Rauhnacht (25. Dezember) übrig bleibt – Januar 2017

In meinem Beitrag „Loslassen und Neuanfang“ hatte ich das Thema Rauhnächte schon mal angeschnitten und dass diese einen Ausblick auf die Monate des kommenden Jahres geben. Was läge also näher, als die Monate tatsächlich Revue passieren zu lassen, um zu sehen, was aus ihnen geworden beziehungsweise übrig geblieben ist.

Also gibt es nun jeden Monat einen Rückblick, hauptsächlich in Bildern, denn wer sich erinnern mag, ist meine persönliche Aufgabe für 2017 ja, mich um meinen Wunsch „Draußen die Natur zu genießen“ zu kümmern und dem will ich ganz besonders viel Aufmerksamkeit schenken. 

Orakel

Orakel

Hier also der Januar in Anlehnung an die erste Rauhnacht, welche unter dem Motto „Stille“ steht, wobei still war der Januar nicht und damit entspricht er nahezu eins zu eins dem 25. Dezember, der ebenfalls recht turbulent war:

Angefangen hat alles mit einem Wäscheberg, der mich eine gute Woche auf Trab gehalten hat. 

Wäscheberg

Wäscheberg

Dann kam der Schnee… 

Schneesturm

Schneesturm

…und dann die Kälte…

Kälteeinbruch

Kälteeinbruch

 …und am Ende die Sonne. 

Märchenwald

Märchenwald

Glitzerspiel

Glitzerspiel

Fernsicht

Fernsicht

Blumen fürs Herz und Farbe für die Seele 

Blumenmeer

Blumenmeer

Den Abschluss hat eine Tour durch die Caféhäuser der Umgebung gemacht. 

Tour de Café

Tour de Café

Ich bin gespannt, wie sich der Februar so macht und freue mich schon jetzt auf all die schönen Tage draußen.

Eure Kerstin

Heute ist die beste Zeit

Vor ein paar Tagen zeigte das Thermostat morgens nur knapp über 0°C an. So kalt, dass ich mit ziemlich blutleeren Fingern und Füßen, weil ohne Socken, vom Fahrrad gestiegen bin. Es lässt sich nicht leugnen, die Sonne verlässt die nördliche Hemisphäre. Und auch nicht aufhalten. Die Erde verschiebt ihre Achse.
Schon vorbei. Der Sommer. Viel zu schnell. Gerade erst habe ich mich an das wohlig warme Gefühl auf meiner Haut gewöhnt. Und nun soll schon Herbst sein? Ich bin noch nicht so weit.
Die Sonnenbrille und Sandalen gegen Mütze, Handschuhe, geschlossene Schuhe mit Socken austauschen? Statt bunter Kleider Einheitsgrau? Jetzt schon? Nein, ich bin definitiv noch nicht so weit.
Die Nachbarn haben sich bereits mit Holz für die kalte Jahreszeit eingedeckt und ich kann die Heizungsleitungen surren hören. Es ist frostig. Es wird Zeit. Ich aber brauche noch Zeit.

Und so ziehe ich noch vor Sonnenaufgang los und fange den Sommer und das Licht ein. Denn heute ist die beste Zeit. 

Dämmerung

Dämmerungslicht

 

Sonnenaufgang

Sonnenlicht

 

Gegenlicht

Licht und Schatten

Zwielicht

Zwielicht

Südlicht

Fernlicht

Lichstspiel

Lichtspiel

Eure Kerstin