Wahre Schönheit kommt von innen

Sicherlich lässt sich über das Kapitel Hygiene und Schönheit noch so einiges mehr sagen. Wir, vor allem Frauen, investieren gern auch mal ein paar Extra-Cent in das eine oder andere vielversprechende Schönheitsmittelchen. Der schöne Schein lockt und weckt Begehrlichkeiten. Nur allzu gern glauben wir den Versprechen und misstrauen der eigenen, inneren Schönheit.

Wir wollen gepflegt, jugendlich, sauber und frisch sein. Feminin oder besonders männlich. In jedem Fall begehrenswert. Und neben der Werbung üben hier die Bilder und Berichte von Stars und Sternchen einen ganz erheblichen Einfluss auf unser Kaufverhalten aus. Umso mehr, je jünger die Zielgruppe ist. Unser Selbstbild ist stark davon beeinflusst, was andere von uns denken. In gewisser Weise sind wir abhängig. Dessen muss man sich bewusst sein.

Verzicht kostet Selbstvertrauen: Beim Thema Kosmetik, vor allem bei der Dekorativen, befindet man sich da noch in einer Abseitsposition. Keine der großen Marken verfügt bis dato über eine Bio-Sparte oder wirbt mit der entsprechenden Nachhaltigkeit. Und die ausgewiesenen Naturkosmetikmarken fristen ein leicht angestaubtes Dasein – ich denke da beispielsweise an Kneipp – und befinden sich in den Drogeriemärkten (noch) in der zweiten Reihe, weit weg von den Laufwegen der Kunden.

Verzicht kostet Mühe: Sich mit den Inhaltsstoffen beschäftigen und nach entsprechenden Produkten suchen, bedeutet Probieren, Verwerfen und Nicht-Aufgeben. Hilfreich ist in dem Zusammenhang die App Codecheck. So konnte ich zum Beispiel feststellen, dass ein Duschgel, welches ich noch aufbrauchen wollte, mit Hormonen versetzt ist. Was das bringen soll, ist mir ein Rätsel. Nun wird es aussortiert, halb voll oder nicht, das braucht kein Mensch. Vielen Dank an goldenesnix in dem Zusammenhang für den Hinweis mit der App. Im Übrigen ist diese für fast alle Bereiche einsetzbar.

Preislich lässt sich bei den Bio-Produkten kein großer Unterschied zu den konventionellen Marken feststellen, was ich sehr positiv finde. Es gibt günstige Drogeriemarken, die bei Ökotest mit „sehr gut“ abgeschnitten haben. So muss man sich nicht entscheiden, ob man seinem Gewissen oder dem Geldbeutel nachgibt.

Verzicht braucht einen Plan und ein Ziel: Vom Minimalismus bin ich noch sehr, sehr weit weg, um einschlägige Erfahrungen vorweisen zu können. Liegt sicherlich daran, dass mein Schönheitssalon größtenteils im Moment eher einem Versuchslabor gleicht, weil ich noch viele Dinge teste.

Labor

Aber der Entschluss steht fest. Der Weg dahin dauert manchmal ein paar Monate, vielleicht auch ein Jahr und ist genauso wichtig wie das Ergebnis. Man lernt sich und seine Bedürfnisse kennen und trifft dann Entscheidungen, die Bestand haben und nicht bei der nächstbesten Gelegenheit wieder über Bord geworfen werden. Denn da befinden sich schon mehr menschengemachte Hinterlassenschaften als unser Planet tragen kann. Wichtig ist, die Wa(h)re Schönheit kommt von innen und beginnt im Kopf.

Vor dem nächsten Kapitel muss ich erst mal mein Defizit an Schönheitsschlafzeit aufholen. Gestärkt geht es mit dem Part Lebensmittel in ein bis zwei Tagen weiter.

Also dann, vor der action erst mal Pause!
Eure Kerstin

Rapunzel, lass Dein Haar herunter

Haare wie Rapunzel wünscht sich höchstwahrscheinlich niemand unter uns. Aber „Ich hab‘ die Haare schön“, das beschreibt doch durchaus den erstrebten Idealzustand. Und was für die Haut recht ist, kann für die Haare nur billig sein: Zuviel waschen ist also auch hier kontraproduktiv.

Wie sagte Nina bei meinem Besuch bei Naturfrisur: „Die Haare sind unser körpereigenes Kaschmir“. Schön hört sich das an. Nun bürste ich also fleißig jeden Abend. Das entspannt ungemein und entgegen der langläufigen Meinung, fetten die Haare nicht schneller. Ich würde sogar so weit gehen und das glatte Gegenteil behaupten.

Mittlerweile wasche ich meine Haare auch nur noch zweimal in der Woche. Das hat nicht von Anfang an funktioniert. Bis vor ein paar Jahren gehörte das noch zur täglichen Routine, die ich dann nach und nach aufgebrochen habe.

Für die Haarwäsche selbst verwende ich nur Shampoo ohne Zusatzstoffe, Silikone usw. und experimentiere derzeit mit einer speziellen Haarseife von Lush, die ich bis jetzt wirklich toll finde. Schöner Nebeneffekt: Es riecht lecker im Bad und im Urlaub wäre es quasi zwei in einem. Finde ich vom Ansatz her klasse.

Haarpflege

Wenn doch mal eine Spülung Not tut, kann man einen Teil Apfelessig und fünf Teile Wasser mischen und verwenden. Störrische Haare lassen sich auch gut mit Haaröl bändigen, das man in die Spitzen einmassiert.

Ansonsten, warum nicht öfter mal einen Friseurbesuch zum guten, alten Waschen-und-Legen einplanen? Fast jeder empfindet das Waschen und Massieren der Kopfhaut als äußerst angenehm. Also ruhig mal gönnen. Wussten schon unsere Großeltern. Immer dran denken: Erlebnisgüter machen glücklicher als materielle. Kann man auch in meinem Beitrag „Wieder was dazu gelernt“ nachlesen.

Zum Schluss noch ein Satz zum Föhnen: Kalt föhnen stresst nicht die Haare, sondern nur mich, da es sehr viel länger dauert. Ist aber auch von der Länge und Dichte der Haare abhängig. Noch schöner ist natürlich an der Luft trocknen lassen.
Weiter geht es mit Cremes und Deo.

Also dann, action!
Eure Kerstin 

Seelenfutter

Karte Nr. 11: “Sie sind ganz und gar auf Genuss eingestellt: Kochen Sie Ihr Lieblingsessen oder bereitet Sie Ihr Traumdessert zu. Diesmal wird nicht an die Figur gedacht – es zählt nur der Spaß am Schlemmen.

Um es vorweg zu sagen: Nein, ich habe nicht zugenommen. Nur damit aus der Welt ist, bevor ich hier weiter mache. Und um die Wahrheit zu sagen, hatte ich sogar einige Schwierigkeiten mit dem Schlemmerpart. Nicht, weil Fastenzeit ist. Ich bin weiß Gott kein religiöser Mensch. So gesehen, habe ich in den letzten zwei, drei Jahren sogar in abgewandelter Form gefastet. Süßigkeiten zum Beispiel. Ich meine, es war letztes Jahr, als ich auf Fleisch und Süßigkeiten verzichtet habe. So zumindestens die Idee. Allerdings habe ich nach einer stressüberlasteten Arbeitswoche das mit den Süßigkeiten auf ein anderes Mal verschoben. Ohne Fleisch bis Ostern war dagegen kein so großes Problem wie ich anfangs meinte. Ein paar Tage vor Ostern war ich zum Essen im Steakhaus. Zuerst habe ich gezögert und dachte mir dann: „Ach, was soll’s. Wer weiß, wann ich wieder zu einem perfekt gegrillten Steak komme.“ Allerdings war ich ein bisschen enttäuscht. Ich hätte erwartet, dass ich so ein Aha-Erlebnis serviert bekomme. Nach dem Motto: „Wow, das schmeckt so teuflisch gut!“ Aber nichts dergleichen. Zyniker werden vielleicht nun sagen: „Tja, hättest Du mal bis Ostern gewartet.“ Aber, wie gesagt, um den religiösen Aspekt ging es mir dabei ja gar nicht. So, dieses Jahr mache ich also gar nichts. Süßigkeiten, Fleisch, egal, ich esse alles. Vielleicht wieder im nächsten Jahr.

Zurück zur Aufgabe: Meine größte Herausforderung ist, dass ich es nicht besonders mag, zu kochen, ohne zu wissen, dass jemand die damit verbundene Arbeit und Hingabe zu schätzen weiß. Allein in der Küche stehen, ist auch eher Pflicht denn Vergnügen. Und ich finde, Leidenschaft und Lust gehören zur Essenszubereitung einfach mit dazu, um aus einem Mahl Futter für die Seele werden zu lassen. Von daher fällt die Essensaufnahme in letzter Zeit eher unter notgedrungenes Übel und ich schenke ihr nicht allzu große Aufmerksamkeit. Weder beim Einkaufen noch beim Essen. Eigentlich schade, denn ich koche im Grunde ganz gern. Vielmehr läuft es eher so ab: Mal sehen, was Kühlschrank, Gefrierfach und Vorratsschrank so zu bieten haben und was sich daraus machen lässt. Und wie es aussieht, war genau das mein Ansatz bei dieser Karte. Hier also meine Dokumentation:

FrühstückFrühstück: Ich gebe zu, es sieht etwas ungewöhnlich, wenn nicht sogar ekelig aus, ist aber richtig lecker und erinnert mich ganz stark an meine Kindheit. Ein Sandkuchensandwich. Man nehme ein Schwarzbrot – Graubrot geht auch – mit Nuß-Nougat-Creme bestreichen und oben drauf ein Stück Sandkuchen. Marmorkuchen geht auch. So fängt der Tag gut an, eignet sich aber auch für fast jede andere Tageszeit.

 

MittagessenMittagessen: Weder gesund noch nahrhaft, keine Frage. Aber das war ja nicht der Sinn der Sache, wenn ich die Aufgabe richtig gedeutet habe. Mikrowellengemüse mit Kräuterbutter und eine Coke.

 

 

 

ZwischenmahlzeitNachmittag: Oh, fast hätte ich vergessen, ein Foto zu machen. Ursprünglich waren es vier Quarkbällchen. Aber die sind sooo klein. Und leicht. Und zart. Passt super zu Kaffee und/oder Tee. Oder als Nachtisch. Nur teilen ist manchmal nicht so einfach.

 

 

AbendessenAbendessen: Gebratene Barbarieentenbrust mit Mango. Ich liebe es. Die Kombination der krossen Ente mit der Süße der Mango. Unvergleichlich! Unwiderstehlich!

 

 

 

MitternachtssnackMitternachtssnack: Nachos mit Guacamole. Selbstgemacht. Die Guacamole, nicht die Nachos. Das Beste daran ist, dass man nie so genau weiß, wie es wird. Diesmal ziemlich scharf. Schätze, ich war etwas zu großzügig mit dem Tabasco.

 

 

Abschließendes Fazit: Wenigstens wurde die Vorgabe von fünf Portionen Obst und Gemüse eingehalten.

Dieser Monat verging fast wie im Fluge. Ich kann beinahe gar nicht glauben, dass eine neue Karte darauf wartet, gezogen zu werden. Diesmal Kategorie Sinn. „’Dass wir miteinander reden können, macht uns zu Menschen’, Karl Jaspers. Sie sind eine Tochter, Cousine, Nichte bzw. Sohn, Cousin, Neffe. Rufen Sie ein Familienmitglied an, bei dem Sie sich lange nicht gemeldet haben.“ Oh, oh, das wird lustig. Und das meine ich eher im sarkastischen Sinne. Da weiß ich gleich gar nicht, wen ich zuerst anrufen soll. Ich glaube, ich brauche jetzt erst mal neues Seelenfutter. In diesem Sinne: Bis in einem Monat.

Eure Kerstin

Tatort Badezimmer, Tag 14

Draußen ist es zu kalt, um sich dort länger als 10 Minuten wohl zu fühlen und in den Geschäften ist der Weihnachtswahnsinn ausgebrochen. Daher zum Abreagieren heute Großkampftag im Badezimmer angesagt. Zudem ist hier so schön kuschelig warm. Hatte ich schon erwähnt, ich weiß.

Tatort: Bad, Schrank, Kiste mit Badutensilien und Fensterbrett.14 Tag

Los geht’s:

Tatbestand 1: Kosmetik in Proben und Reisegrößen.

Tatortsäuberung: Wird sukzessive zur Steigerung von allumfassender Schönheit verwendet.

Tatbestand 2: Nagelpflegeprodukte.14_II Tag

Tatortsäuberung: Wenn ich mir meine Nägel so ansehe, könnte es nicht schaden. Leider bin ich viel zu ungeduldig für solche Fisselarbeiten. Weg damit.

 

Tatbestand 3: Noch mehr Pröbchen. Man möchte glauben, ich verbringe zu viel Zeit, in der Kosmetikabteilung. Die Wahrheit ist aber eher, dass ich die schon seit Jahren horte.14_III Tag

Tatortsäuberung: Bin mir zwar nicht sicher, ob es bei ungeöffneten Pflegeprodukten so etwas wie ein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt, aber auf Grund des Tatbestandes entscheide ich mich gegen eine Verwendung, da die Proben ja schön machen sollen und nicht zu allergischen Reaktion und Besuchen beim Dermatologen führen sollen.

14_IIII TagUnd zu guter Letzt:

Tatbestand 4: Leere Döschen.

Tatortsäuberung: Bitte nicht fragen, warum ich die aufgehoben habe. Nun sind sie jedenfalls weg.

Naturschönheiten

„Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht“ Honoré de Balzac. Erleben Sie die Schönheit der Natur.

Es scheint so simpel und doch… Wir sagen ja immer: „Schnönheit liegt im Auge des Betrachters“. Und tatsächlich empfindet jeder Schönheit als etwas Anderes, etwas Persönliches. Von daher habe ich für Karte Nr. 5 eine kleine Fotocollage gemacht, da die Schönheit der Natur sich am besten in Bildern darstellen lässt. Und selbst die zeigen nur die halbe Wahrheit

Frühling

Bergsee

Bergsee

Das erste Grün

Das erste Grün

Wolkenspiegel

Wolkenspiegel

Sonnenkraft

Sonnenkraft

Sommer

Klare Sicht

Klare Sicht

Kühles Nass

Kühles Nass

Wiesengast

Wiesengast

Ruhige See

Ruhige See

Herbst

Warmes Licht

Warmes Licht

Farbenspiel

Farbenspiel

Morgentau

Morgentau

Erstes Weiß

Erstes Weiß

Winter

Winterglück

Winterglück

Puderzucker

Puderzucker

Stille

Stille

Gipfelleuchten

Gipfelleuchten

Diesen Naturschönheiten ist nichts hinzu zu fügen. Außer die neue Aufgabe in Form von Karte Nr. 6 aus der Kategorie Power: “Spielen Sie mit Ihrer Phantasie: Kurbeln Sie Ihre Kreativität an und schreiben Sie ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte, worin folgende Worte vorkommen: Herz, Waffel, Sonne, zärtlich.“ In diesem Sinne: Bis in einem Monat.

Eure Kerstin

Spieglein, Spieglein…

Leseecke„Wenn ich in den Spiegel schaue, dann…“

Ich glaube, Frauen und Frauen in meinem Alter im Besonderen, tendieren dazu, diesen Satz negativ zu beenden: Falten, graue Haare, fahle Haut, Pickel, mattes Haar, Augenringe, um nur mal ein paar Dinge zu nennen. Also, ein schwieriges Thema. Schon bei Schneewittchen war der Spiegel der Grund allen Übels. Immer gibt es ein Bild, das schöner/besser ist als wir: Die neue Mitarbeiterin im Team, die Schauspielerin aus dem letzten Film, die Frau uns gegenüber im Bus, die Werbeikone. Doch welches Bild habe ich von mir? Bin ich am Ende selbst die böse Stiefmutter, die ständig ihre Schönheit hinterfragt und ihrer Jugend hinterher trauert?

Es heißt ja immer, Frauen verbringen viel Zeit vor dem Spiegel. Dieses Vorurteil kann ich guten Gewissen so erst mal nicht bestätigen. Klar schaue ich morgens und abends in den Spiegel, aber wirklich sehen tue ich mich nicht. Der Blick zielt meist immer nur Details: Schminke auflegen, Haare frisieren, Zahnseide benutzen, Outfit kontrollieren. Fertig. Selten, dass ich meine Aufmerksamkeit dem Ganzen widme. Oder einen zweiten Blick riskiere. Riskieren ist das richtige Stichwort. Warum ist das eigentlich so? Versuchen wir durch das Nicht-im-Spiegel-Betrachten unser Bild von uns zu konservieren? Ähnlich einem Dorian Grey, der sich verzweifelt an seine jugendliche Schönheit klammert, während sein wahres Ich immer mehr zu einer Fratze wird? Sind wir so von äußeren Einflüssen manipuliert, dass wir an unserem Äußeren nichts Gutes mehr entdecken können?  Schon mal versucht, das eigene Spiegelbild anzulächeln? Ich will nicht behaupten, es ist unmöglich, aber in den meisten Fällen wirkt es doch recht unnatürlich, eigentlich schon gezwungen. Viel einfacher scheint es tatsächlich Grimassen zu ziehen. Würde also auch bedeuten, dass wir uns leichter tun, eine Kunstfigur von uns zu erschaffen, als ohne Maske aufzutreten. Trete wir also mit der Fratze auf, während wir unser wahres Ich verbergen?

Man sagt ja auch, die Augen seien die Spiegel zur Seele. Was bedeutet es also, wenn ich mir schon selbst nicht mehr so richtig in die Augen schaue? Und was sagt dies über meine Beziehung zu anderen aus? Kann ich dann überhaupt noch anderen Menschen in die Auge schauen und sie in meine? Oder ist meine Seele am Ende so verkommen, dass es mir vor meinem eigenen Anblick graut? Was ist aus mir geworden? Der eine oder andere kennt vielleicht folgende Liedzeile: „Now the face that I see in the mirror, more and more is a stranger to me, more and more I can see there’s danger, in becoming what I’ve never thought I’d be.” Werden wir uns vielleicht mit der Zeit immer fremder? Hin und wieder ertappe ich mich dabei, dass ich mein Spiegelbild sehe und mir dann meine Mutter entgegenschaut. Als Kind habe diese Ähnlichkeit nicht wahrgenommen, ja sogar bisweilen ansatzweise verleugnet. Nie konnte ich ihre Züge erkennen. Und nun sind sie da. Unverkennbar. Ob es mir Angst macht? Nein, im Grunde empfinde ich es als beruhigend, zu wissen, dass man sein Erbe mich sich trägt und am Ende vielleicht auch weitergibt.

Und so spiegelt sich in meinem Bild ein ganzes Leben. Zu jedem „Makel“ gibt es eine Geschichte, voll mit Gefühlen und Erlebnissen. Und wenn ich neben all den Fragen genau hinschaue, dann kann ich sagen: Ja, das bin ich und ich bin gut so wie ich bin?

Eure Kerstin