Tatort des Monats November

Der Winter ist nun doch nicht mehr zu verleugnen. Zeit für eine Bestandsaufnahme im Kleiderschrank. Wie es ausgegangen ist, kann man unten nachlesen.

Tatort: KleiderschrankSchal

Tatbestand: Schals (Achtung: Mehrzahl)

Tatortsäuberung: Letztes Wochenende waren der jugendliche Mitbewohner und meine Wenigkeit shoppen. Also, eigentlich hat er geshoppt, während ich mit Bezahlen beschäftigt war. Am Ende war das Budget nahezu und die Mama vollends erschöpft, so dass als Belohnung für den Geldgeber nur noch ein Schal rausgesprungen ist. Allerdings dieser auch nur unter dem Zugeständnis an den Partner, der aufgrund einer Fußballübertragung – wenigstens wurde die Kreditkarte geschont – befreit war, dass ich einen dafür abgebe. Fairplay einmal anders. Gesagt, getan. Sogar mehr als das. Ich würde fast so weit gehen und behaupten, die Weihnachtsgeschenke sind damit auch schon abgedeckt.

Tatort des Monats September

Ich glaube, das ist eine Premiere: Ein ungeplanter, unfreiwilliger Tatort.2016_09

 Tatort: Irgendwo auf dem Weg zwischen Büro und Bahnhof.

 Tatbestand: Schal (leider nur ein Tatortfoto verfügbar)

Tatortsäuberung: Erübrigt sich sozusagen. Leider. Da ich den Zug erreichen musste und mal wieder auf den letzten Drücker (das mache ich noch schnell fertig) aus dem Büro gestürmt bin, wurde bei gefühltem Tempo 50km/h mit dem Fahrrad die Verspätung wett gemacht. Ohne Rücksicht auf Verluste, wie ich am Bahnhof feststellen musste. Natürlich blieb keine Zeit mehr, um zurück zu fahren. Und wie erwartet blieb auch die spätere Inspektion nach der Rückkehr erfolglos. Sehr schade und traurig. Der Schal war wirklich schön und kuschelig. Warum es immer die Lieblingsdinge sind, die man verliert, ist mir ein Rätsel. Nun wird der Staffelstab eben an einen anderen Schal weitergegeben. Sind ja noch genug da, wie ich beim Blick in die Schublade feststellen konnte.

 

 

 

Tatort Kleiderschrank, Tag 17

Da so ein Kleiderschrank oft einer kleineren Boutique ähnelt, habe ich mich entschlossen, alles in einem Aufwasch aus zu sortieren. So eine Reduzierung fühlt sich gut an. Hat Claudia Dahinden in ihrem Beitrag „Reduce to the max – warum es cool ist, ein Minimalist zu sein“ schon erkannt. Deswegen stellvertretend für alles, was ich bei meiner Aktion mal-sehen-wann-der-Kleidercontainer-seinen-Geist-aufgibt-weil-voll“ zur Weiterverwertung gebracht habe.17 Tag

Tatort: Schlafzimmer, Kleiderschrank.

Tatbestand: Matrosenschal. Wie sollte es anders sein: So gut wie neu, da nahezu nie getragen.

Tatortsäuberung: Auch wenn es heißt, Streifen gehen immer, bin ich bei der Kombination mit gestreiftem Schal schlichtweg überfordert. Zusammen mit allen anderen Stücken große Fuhre zur Altkleidersammlung unternommen.