Das neue Reisen

Gerade wurden die Grenzen wieder geöffnet und endlich dürfen die Reiseweltmeister wieder munter in die weite, also, nicht ganz so weite Ferne ausschwärmen.

Das Bedürfnis nach einem Tapetenwechsel kann ich absolut nachvollziehen. Zuhause ist es ja nicht immer am schönsten und das Abenteuer liegt immer hinterm, oder zumindest nah am Horizont. So scheint es und so wollen es uns die sozialen Medien sowie die Werbung weiß machen. Was aber passiert, wenn die Tapete plötzlich selbst zur Landkarte wird und nur ein kleiner Gedankenstupser nötig ist, um vom Sofa aus direkt ins Abenteuer einzutauchen?

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Das Reisen in den eigenen vier Wänden erfreut sich nicht erst seit dieser Krise großer Beliebtheit und während manch anderer zum Heimwerker und König des Ausmistens mutierte, erfuhr dieses Genre gerade eine Renaissance.

Und da ich selbst eine recht ausgeprägte Veranlagung zum Vagabundieren pflege und schon seit recht langer Zeit nicht mehr in der Leseecke, hier auf meiner privaten Spielwiese umhergestreift bin, werde ich ein paar meiner unlängst durchführten Zimmerreisen einstreuen, um auch einmal nicht nur von, mit und über das Zeitgeschehen meine Küchentischphilosophie zum Besten zu geben, sondern der Phantasie die Zügel überlassen.

Mal sehen, wohin die Reise geht…