Was von den Rauhnächten übrigbleibt: September

Der Sommer geht zu Neige. Und das bei weitem viel schneller, als einem lieb ist. Und auch selbst dann noch, wenn es, wie in diesem Jahr, ein wirklich langer Sommer war. Dieser Tage wache ich auf und frage mich, wo ist nur die Zeit geblieben? Gerade war sie doch noch da, die Gemächlichkeit und Ruhe im flirrenden Sonnenlicht. Der Duft nach Wärme. Nun färben sich die Blätter. Ebenso die Backen. Vom kühlen Wind, der einem um die Nase weht. Klar und scharf zeichnen sich die Konturen der Umgebung gegen den Himmel ab. Oder verschwimmen zu geisterhaften Gebilden, wenn sich die Nebelschwaden über die Landschaft ziehen und sich in ihr einnisten.

Nun heißt es also wieder, sich für den Herbst und kommenden Winter zu rüsten. Die Haut ist rissig, sie verlangt nach cremigen Streicheleinheiten. Die Seele voll mit den Erinnerungen an unbeschwerte, leichte, unendlich scheinende Tage. Die Tage, so kurz, dass sie im Nu im Dämmerlicht verschwinden. Nun heißt es also wieder, nach innen zu blicken und sich der Frage zu stellen, wer will ich sein?

Einheit

Wir sind uns einig: Es ist kalt in Deutschland. Eindeutig Zeit, das Sommerfell gegen den Winterpelz zu tauschen und sich eine ordentliche Speckschicht anzufuttern.

Einheit

Also feuere ich den Ofen an und der Bär kümmert sich um die Vorräte, die uns die Nachbarin freundlicherweise oder aus Mitleid, so genau weiß man das nicht, überlassen hat.

Und nun wird brüderlich geteilt. Wir sind eben eine Einheit.

Eure Kerstin

Naturschönheiten

„Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht“ Honoré de Balzac. Erleben Sie die Schönheit der Natur.

Es scheint so simpel und doch… Wir sagen ja immer: „Schnönheit liegt im Auge des Betrachters“. Und tatsächlich empfindet jeder Schönheit als etwas Anderes, etwas Persönliches. Von daher habe ich für Karte Nr. 5 eine kleine Fotocollage gemacht, da die Schönheit der Natur sich am besten in Bildern darstellen lässt. Und selbst die zeigen nur die halbe Wahrheit

Frühling

Bergsee

Bergsee

Das erste Grün

Das erste Grün

Wolkenspiegel

Wolkenspiegel

Sonnenkraft

Sonnenkraft

Sommer

Klare Sicht

Klare Sicht

Kühles Nass

Kühles Nass

Wiesengast

Wiesengast

Ruhige See

Ruhige See

Herbst

Warmes Licht

Warmes Licht

Farbenspiel

Farbenspiel

Morgentau

Morgentau

Erstes Weiß

Erstes Weiß

Winter

Winterglück

Winterglück

Puderzucker

Puderzucker

Stille

Stille

Gipfelleuchten

Gipfelleuchten

Diesen Naturschönheiten ist nichts hinzu zu fügen. Außer die neue Aufgabe in Form von Karte Nr. 6 aus der Kategorie Power: “Spielen Sie mit Ihrer Phantasie: Kurbeln Sie Ihre Kreativität an und schreiben Sie ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte, worin folgende Worte vorkommen: Herz, Waffel, Sonne, zärtlich.“ In diesem Sinne: Bis in einem Monat.

Eure Kerstin