Tatort des Monats März

Die Zeiten der kalten Buffets und Häppchen mit Eivariationen sind (glücklicherweise) vorbei – mindestens seit den späten 70er Jahren – und Eier koche ich grundsätzlich schon immer nach Gefühl. Wie Berta eben. Ihr kennt Berta nicht? Dann am Ende auf den Link klicken. Viel Spaß!

Tatort: Küche.

Tatbestand: Eieruhr und Eierschneider.20160222_153200.jpg20160312_135202.jpg

Tatortsäuberung:

Die Eieruhr ist ja eigentlich eine Haarfärbeuhr. Ist aber auch egal, da sie weder zum einen noch zum anderen taugt. Ist nämlich kaputt. Also hinfort damit.

Tja, und was den Eierschneider betrifft. Keine Ahnung, warum ich den jemals in mein Haus gelassen habe. Nun ist jedenfalls die Aufenthaltsgenehmigung aufgrund unzureichendem Einsatz abgelaufen und er muss sich eine andere Bleibe suchen. Bei Interesse bitte melden. Ansonsten wird er den Weg in den Wertstoffhof antreten.

 

Und hier kommt Berta, ihr Mann und das Frühstücksei.

 

 

 

 

Tatort des Monats Dezember

Nein, es ist nicht beim Plätzchenbacken – wie man zu dieser Jahreszeit vermuten möchte – passiert, sondern ganz ordinär beim Ei-zu-Rührei-Verrühren.2014_12

Tatort: Küche.

Tatbestand: Stylischer Billigschneebesen aus dem Möbelhaus.

Tatortsäuberung: Tja, damit ist eigentlich schon alles gesagt: Wer im Möbelhaus Schneebesen anstatt Möbel kauft, der ist halt selber Schuld. Konzeption des Schneebesens war eigentlich überzeugend. Außen konventioneller Schneebesen, der innen einen kleinen geflochtenen Ball hat, in dem sich eine Kugel befindet. Soll für besonders viel Luft und Fluffigkeit sorgen. Leider ist der Kugelkäfig zu lasch und die Kugel schon des Öfteren aus ihrem Gefängnis entwichen. Wenn das aber beim morgendlichen Eierrühren passiert und besagte Kugel einem auf den Zeh donnert, dann ist Schluß mit Lustig und endet auf dem Werkstoffhof. Soll doch jemand bitte was Anständiges aus dem Billigding machen. Greife jetzt wieder zum Erbstück – ist fluffig genug und schmeckt genauso.