Lage(r)gespräche reloaded

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Unaufhaltsam und gleichzeitig verständlicherweise.

„Mami, können wir bitte die Schuhe bestellen? Ich weiß, die sind teuer, aber das ist eine limited Edition.“
Ich entscheide mich, ein Ablenkungsmanöver zu starten und rede von irgendetwas anderem und davon, dass es jetzt wirtschaftlich ziemlich schwierig werden könnte und überhaupt. Dann der Klassiker unter den Fragen des Nachwuchses.
„Warum?“
„Also, ich mache mir hin und wieder schon Gedanken wegen des Darlehens. Weil, mal angenommen, wenn ich meinen Job verliere, dann wird die Bank ganz schnell auf der Matte stehen…“
„Weil Ihr auch alle so deutsche Kartoffeln seid.“
Hm, komischer Vergleich, aber mal sehen, wohin das führt, wenn jemand, der mit Hilfe von Taschengeld, Oma und ein bißchen Hausaufgabennachhilfe einen auf dicke Hose macht und in einer ähnlichen Diskussion meinte, dass Sparen Unsinn sei, weil, das Geld müsse unter die Leute.
„Es gibt für mich nur drei Formen von Schulden. Erstens: Schulden, weil man kein Geld hat (Anm.: d.R.: um sich etwas zu kaufen). Zweitens: Schulden, weil man nicht genug Geld hat (Anm: d.R.: um etwas direkt und ganz zu bezahlen).“
Ich finde ja, da ist irgendwie kein großer Unterschied, halte aber lieber mal den Mund. Kartoffeln sind ja eh eher nicht so die Quasselstrippen und stecken gerade in der Krise, weil die Leute nicht genug Pommes essen.
„Wenn also nun nach der Krise das Geld nichts mehr wert ist, dann sind die Schulden ja auch weniger.“
„???“
„Deswegen: Können wir bitte die Schuhe kaufen, weil die steigen im Wert.“
„???“

Ich frage mich immer noch, was die Jugend heutzutage eigentlich in der Schule so lernt. Wobei, wenn der Unterricht nur virtuell bis gar nicht stattfindet, dann macht die Argumentationskette natürlich Sinn. Irgendwie. Schade nur, dass ich wohl nie erfahren werde, was die dritte Form der Schulden ist.

***

„Mami, wie ist das eigentlich, wenn man in einem Kampfjet fliegt? Hört man da ständig den Knall, wenn man die Schallmauer durchbricht? Und die eigene Stimme? Und ist es da nicht irre laut?“
„Keine Ahnung. Kann ich nur aus meiner Warte als Konsument von Top Gun beurteilen und da gab es kein Rauschen oder andere Störgeräuche im Cockpit. Mal abgesehen von Tom Cruise. Von daher eigentlich eher nicht, denke ich.“
„Ich glaube, das könnte ich mir auch gut vorstellen, so als Beruf.“
„Kampfjetpilot? Oder Schauspieler?“
„Ja.“
„???“

Schon klar, ist ja auch total naheliegend und vor allem von der Ausblidung und den Anforderungen her fast identisch.

***

„Mami, ich habe so einen Online-Test gemacht.“
„Aha.“
„Ja, weil ich ja schon so darüber nachdenke, was ich mal machen soll.“
„Sehr schön. Und? Was ist dabei rausgekommen?“
„Ich bei ein Debateur.“
Wow, die künstliche Intelligenz ist genauso schlau wie ich.
„Aber…manches passt voll und bei anderen Punkten sehe ich das anders.“

Debateur. 120%. Deutelt sogar an der Auswertung der eigenen Antworten rum.

***

„So, jetzt ist es amtlich: Maskenpflicht. Kannst Dich schon mal drauf einstellen.“
„Echt jetzt?“
„Ja, im öffentlichen Nahverkehr und in den Geschäften. Du kannst auch Dein Bandana nehmen, es muss keine Maske sein.“
„Hey, kann ich so eine Sturmmaske haben?“

Meine Assozation mit der Terroranschlagstheorie aus Lage(r)gespräche 2.0 plus der Kampfjetpilotberufswunsch hiermit in den Zusammenhang zu setzen, ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber beunruhigend ist es doch irgendwie. Aber auf die Diskussion lasse ich mich besser nicht ein. Schon gar nicht mit einem, der sich als Debateur Karriere machen will.

***

„Mami, ich habe für morgen kein T-Shirt mehr zum Anziehen.“
„Ich hatte Dir auch gesagt, dass Du den Wäschekorb zur Waschmaschine bringen sollst und sortieren. Jetzt steht er immer noch hier, mitten im Gang. Das ist doch echt nicht zuviel verlangt.“
„Ja, aber das ist lohnt sich doch nicht, da kommt immer wieder Wäsche dazu.“

Willkommen in meinem Leben kann ich da nur sagen.

***

„Mami, muss ich jetzt, wenn ich in die Bank gehe, auch eine Maske tragen?“
„In der Theorie ja, aber ich weiß nicht so genau, ob das nicht auch eventuell missverstanden werden könnte? Vielleicht keine wirklich optimale Idee.“
„Können wir bitte eine Sturmmaske kaufen?“
„Wie wäre es, Du gehst erst nach Schalterschluß in die Bank, um Geld am Automaten zu holen.“

Langsam überkommt mich doch ein leicht mulmiges Gefühl. Irgendwas ist da in der Erziehung nicht ganz rund gelaufen. Ich hoffe, im Fall der Fälle können wir auf mildernde Umstände und Jugendstrafe plädieren.

***

„Mami, Du musst Dir das Video von dem Typen anschauen. Ich schmeiß mich weg. Auf die Frage, ob die Erde rund oder flach ist, sagt er ‚weder noch‘.“
Gesagt, getan. Es ist wirklich haarsträubend bizarr.
„Na ja, vielleicht ist die Erde ja wirklich eine Scheibe.“, erlaube ich mir zu bemerken.
„Nein, weil wenn man in die Sonne schaut, dann sieht man, dass es eine Kugel ist.“
„Also, wenn man in die Sonne schaut, sieht man erst mal gar nichts und dann ist man blind. Nehmen wir den Mond. Wenn ich nun so den Mond anschaue, dann sehe ich eine Scheibe, ganz ehrlich, keine Kugel.“
„Ja, aber wie soll denn dann sich alles um die Sonne drehen?“
„Vielleicht stimmt das ja gar nicht und es dreht sich doch alles um die Erde. Oder alles steht still und jeden Abend und Morgen lässt jemand die Rolläden runter und wieder hoch. Et voilá, die Sonne scheint.“
„…“

Jackpot, der Debateur ist sprachlos. 1:0 für mich. Wer braucht da noch die Bundesliga? Die spannendsten Partien finden in diesen Tagen am Küchentisch statt.

Licht am Ende

Und damit soll der Ausflug ins Lager enden, schließlich ist Licht am Ende des Tunnels erkennbar. Ziemlich schummrig, aber immerhin.

Lage(r)gespräche 2.0

Inzwischen ist die Lage im heimischen Lager bisweilen doch recht angespannt und zuweilen kurz vor der Eskalation, denn sowohl meine Nerven als auch Zurechnungsfähigkeit schwinden so nach und nach.

Lagergespräche

Wir erinnern uns, in den Lage(r)gesprächen wurde beschlossen, dass nur noch einmal die Woche eingekauft wird und auch nur das, was auf dem Zettel steht. Schnitzel waren gewünscht.
„Morgen gibt es Schnitzel. Alles klar?“
„Mmph“
Einen Tag später
„Mami, was gibt es zu essen?“
„Schnitzel, habe ich Dir doch gestern schon gesagt.“
„Ach ja. Lecker.“
Etwa eine halbe Stunde später
„Mami, was gibt es eigentlich heute zum Essen?“
„Das gleiche wie vor einer halben Stunde: Immer noch Schnitzel.“
„Stimmt. Manchmal erschreckt es mich schon, wie wenig ich Dir zuhöre.“

Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung. Man muss nur daran glauben.

***

„Mami, morgen gehe ich beim B. Basketball spielen.“
„Du weißt schon, dass Basketball jetzt nicht gerade ideal ist, so von wegen Abstandsregel und Kontakt nur mit Menschen aus demselben Haushalt und so. Nicht, dass es da Ärger mit den Nachbarn gibt, weil als Bruder gehst Du ja jetzt nicht durch.“
„Dann sage ich einfach, ich bin der Cousin. Aus Italien.“
„Super Idee, aber wenn das GSG9 Team bei mir anruft, werde ich jeglichen Verwandtschaftsgrad abstreiten.“

***

„Mami, Du musst mir helfen. Der Lehrer für mein Seminar will morgen einen Videocall machen. Ich brauche eine Ausrede, warum ich nicht teilnehmen kann.“
„Wieso?“
„Na, weil ich nichts getan habe und es nicht kann.“
„Ja, und jetzt?“
„Brauche ich eine Ausrede, sonst würde ich Dich ja nicht fragen.“
„Sag ihm die Wahrheit.“
„Ich kann sagen, dass ich keine Kamera habe.“
„Ja, genau, der ist doch nicht doof. Ihr habt alle ein Handy mit Kamera.“
„Ich kann sagen, dass die kaputt ist.“
„Das ist aber doch gelogen und dann darfst Du die nächsten Tage/Wochen aber auch die nicht benutzen. Und am Ende kommt sowas immer raus. Das ist doch Mist. Seit Wochen sage ich immer wieder…“ (Alle Eltern wissen, wie der Satz weitergeht)
„Dann hole ich jetzt den Hammer und mache die Kamera kaputt. Dann ist es nicht gelogen.“
„Du willst ein €800,00 Handy kaputt machen, nur damit Du eine Ausrede hast?“
„Ja. Was soll ich denn sonst machen?“
„Die Wahrheit sagen!“

Die Diskussion war natürlich sehr viel länger und intensiver als sich das hier wiedergeben lässt. Letzten Endes hat der jugendliche Mitbewohner noch so viel Restverstand besessen, das Richtige zu tun, wofür ich wirklich dankbar bin, weil so langsam auch meine Denkfabrik den Geist aufgibt.

***

„Mami, haben wir noch Eis da?“
„Nein, aber ich hatte Dir vorhin ja vorgeschlagen, dass wir mal vor die Tür gehen könnten und dann ein Eis essen gehen?
„Ja, ich wollte ja auch ein Eis.“
„Nein, Du wolltest, dass ich Dir eins mitbringe.“
„Ich konnte nicht mit, ich habe keine Socken mehr.“
„…“

Hilfe, ich bin eine Mutter, bitte holt mich hier raus!

***

Und noch ein Wiederholungstäter aus der Erstfassung der Lage(r)gespräche:
„Mami, ich bin mir sicher, dass Augustiner irgendwas aus China bekommt.“
Oh bitte, das ist ja wie bei ‚Täglich grüßt das Murmeltier‘. „Kronkorken vielleicht. Oder Hefe…“, schlage ich unbedacht vor.

Ja, genau, das ist es, deswegen herrscht hier Notstand, weil die ganzen Brauereien die deutsche Hefe weghamstern. Ihr könnt das lassen, das Oktoberfest fällt eh dieses Jahr aus.

P.S.: Das war vor der offiziellen Verkündung. Super, jetzt kann ich auch noch Hellsehen.

***

„Mami, eigentlich wäre es doch jetzt ganz einfach, einen Terroranschlag zu verüben.“
Hust, also am liebsten würde ich das Gespräch gleich hier und jetzt beenden und Hausarrest für die nächsten Wochen verordnen (halt, den haben wir ja schon), aber als verantwortungsvoller Erziehungsberechtigter komme ich dem Bildungsauftrag natürlich nach.
„Also, wenn man es auf eine Einzelperson abgesehen hat, ja, dann wäre die aktuelle Situation vielleicht von Vorteil. Ansonsten macht es ja wohl wenig Sinn, weil an prominenten Plätzen niemand ist und es keine Großveranstaltungen gibt. Da käme dann nur ein Supermarkt in Frage.“
„Supermarkt passt doch. Stell Dir mal die Schlagzeile vor: ‚5000 Rollen Klopapier und 3 Kunden in die Luft gesprengt‘.“

Ja, ich kann das tatsächlich vor mir sehen. Schrecklich, was mit dem Verstand nach fünf Wochen Kontaktverbot und Abstandsregeln und überhaupt passiert. Ich glaube, ich gehe jetzt erst mal Klopapier einkaufen. Und einen Kasten Bier, bei dem ich die Hefe extrahiere. Vielleicht lässt sich auf diesem Wege auch ein Flaschengeist finden, der mir drei Wünsche erfüllt. Ach was, einer würde mir schon reichen. Also ein Wunsch, der Flaschengeist ist ja quasi die Grundvoraussetzung. Ok, beenden wir das lieber, bevor wir wirklich noch staatlichen Besuch (tragen die eigentlich auch Mund- und Nasenschutz unter ihrer Vermummung?) bekommen.

***

Hinweis zum Bild: Es frage mich bitte niemand, wie man a) auf das Wort „Müdigkeitserscheinung“ kommt und b) woran man diese erkennt, wenn der Verfasser schläft. Ich war/bin schon ohnedies völlig von den Socken (also da sind die abgeblieben), dass die Worte „bitte“ und „danke“ Verwendung gefunden haben, was aber vielleicht auch als Bestechung gelten kann, wenn man den Nachsatz bezüglich Frühstück liest.

Die Würde ist antastbar

Ferdinand von Schirach hat in seinem gleichnamigen Buch aufgezeigt, was wir heute ganz aktuell erleben, sogar am eigenen Leib, wenn der Staat nach und nach und zusehends immer mehr die Freiheit und die Rechte seiner Bürger einschränkt. In seinem Essay heißt es: „Unsere Freiheit wird im Namen der Sicherheit geopfert. […] Die Frage ist, ob wir das wollen.“

Noch sind wir alle in dem Glauben an einen vorübergehenden Zustand und bisweilen beruhigt uns auch der Gedanke, dass es vielleicht sogar ganz gut tut, mal einen Gang runter zu schalten und es sogar als Abwechslung vom sonst so hektischen Alltag und Hamsterrad zu sehen.

Doch was macht das mit uns als Individuum? Mit uns als Gesellschaft?

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Die Diskussion dazu breitet sich gerade ebenso rasant im Netz aus wie es der Virus in unserer Mitte tut. Wie hoch ist der Preis für die Freiheit, die wir gerade opfern? Wie hoch ist der Preis für das Recht auf Freiheit, wenn wir diese uns nicht nehmen lassen? Und letzten Endes, wie hoch ist der Preis für ein Menschenleben? „Der Staat kann ein Leben niemals gegen ein anderes Leben aufwiegen. Keiner kann wertvoller sein als ein anderer, eben weil Menschen keine Gegenstände sind. Und das gilt auch für große Zahlen.“, schreibt von Schirach.

Gerade las ich die Zahl 9 Millionen Dollar, die als Gegenwert für ein Menschenleben angegeben wird. Im ersten Moment denke ich, es ist doch eine ganze Menge, da ließe sich einiges mit anstellen, um ein Leben auch als solches zu bezeichnen und in Würde zu leben. Doch dann muss ich an diverse Boni und Abfindungssummen denken, die in den Chefetagen der großen Konzerne bisweilen die Seiten wechseln, oder mal eben schnell als Rettungsschirm fiktive, auf dem Papier als solche definierte Gesellschaften vor dem Untergang bewahren sollen. Als ob ein Schirm schon mal jemanden vor dem Ertrinken gerettet hätte. Aber das mag wohl für nicht reale Existenzen funktionieren. Letzten Endes handelt sich es ja auch nur um Zahlen; und Geld an sich hat ja erst einen Wert, weil wir ihm diesen verleihen. Und da erscheint mir der Betrag ziemlich mickrig. Und überhaupt, wie setzt sich das denn zusammen? Und ändert sich der Wert je nach Alter, Herkunft, Position?

„Mit den Rechten des Menschen ist es nämlich in Wirklichkeit wie mit der Freundschaft. Sie taugt nichts, wenn sie sich nicht auch und gerade in den dunklen, den schwierigen Tagen bewährt.“, so hat Ferdinand von Schirach es formuliert. Ist also unser System nicht sehr viel zerbrechlicher, als es nach außen hin den Anschein hat. Das gilt sicherlich für den einzelnen Menschen. Aber gilt das auch für die Menschheit an sich? Und gilt das nicht erst recht für Gemeinschaften?

Wie gesagt, die Diskussion Egoismus versus Allgemeinwohl, Humanität versus Ökonomie, Solidarität versus gesellschaftlichem Zusammenbruch hat gerade erst angefangen, wird aber sicherlich gleichermaßen unerbittlich geführt werden wie der Virus wütet. Mit exponentieller Steigerung fürchte ich.

Lage(r)gespräche

Lagerkoller

Der jugendliche Mitbewohner, ein sonst der Gattung des Homo Sapiens zugehöriges Wesen, entwickelt sich mit fortschreitender Schulschließung und Ausgangsbeschränkung zum Homo ohne die dazugehörige Weisheit, wie die Dialoge der letzten Wochen aus dem Basislager vermuten lassen:

„Mami, Du musst Vorräte kaufen.“
„Nein, wir haben genüg für mindestens zwei Wochen.“
„Mami, Du musst Wasser kaufen.“
„Warum sollte ich Wasser kaufen? Wasser kommt aus dem Wasserhahn. Außer ich habe da was nicht mitbekommen und der Virus ist auch einer, der die Stromnetze angreift.“ Marc Elsberg und ‚Black Out‘ lassen grüßen. Ok, vielleicht kaufe ich doch ein paar Getränke und Lebensmittel.

***

„Mami, das ist voll gefährlich, man kann sich immer wieder anstecken.“
„Ja, Grippe und Husten und Schnupfen kann ich auch immer wieder kriegen, aber nur, wenn es ein anderer Erreger ist. Das ist ein Virus, kein Bakterium. Ergo, ist man dann erst mal immun. So lange, bis er mutiert.“

***

„Mami, weißt du, dass das Augustiner Bier auch in China produziert wird?“
„…“ Herr, lass Hirn vom Himmel fallen.

***

„Mami, …“
„Nein, bitte keine neuen Verschwörungstheorien mehr. Ihr müsst wirklich nicht jeden Mist glauben, der im Internet steht. Hast Du eigentlich mal Deine Schulsachen gemacht?“
„Nein, die Website geht doch nicht.“
„Hast Du es denn mal probiert heute?“
„Nein.“
„…“ Ich glaube, das mit dem Bier stimmt und der Nachwuchs hat einfach zu viel davon getrunken und sich mit weiß Gott was infiziert.

***

Mami, die schieben alle voll‘ Panik.“
„Also, das ist eine bessere Lungenentzündung. Vor allem für Leute in Deinem Alter.“
„Aber eins sag‘ ich Dir, Du stirbst zuerst.“
„Jaaa, wenn es nach der Ordnung der Dinge geht, sterbe ich vor Dir. Davon gehe jetzt mal ich aus.“ Gut, ich kann für nichts garantieren. Die Rate der häuslichen Gewalt soll ja steigen, so die Prognosen. Außerdem ändert sich heutzutage ja nahezu täglich etwas und die Dinge geraten zusehends in Unordnung.

***

„Mami, es ist nichts zu essen da.“
„Oh bitte, ich habe extra mehr eingekauft. Wir kommen mindestens vier Wochen ohne Einkaufen aus. Es ist dann am Ende vielleicht nicht mehr Witzigmann, aber verhungern tun wir nicht.“
„Es sind aber keine Süßigkeiten mehr da.“
„Ja, dann musst Du Dir das eben besser einteilen. Ich gehe nur noch einmal die Woche einkaufen. Und was nicht auf der Liste steht, kaufe ich nicht.“
„Kann ich dann die Anzahl dahinter schreiben?“
„…“
„Echt jetzt, im Kühlschrank sehe ich sonst nur Salat.“ Irgendwie scheint der fehlende Sauerstoff und Vitamin D Mangel den Sehnerv anzugreifen. Oder Einfluss auf das farbliche Sehen zu nehmen, denn der eine einsame Salat scheint alles andere im Kühlschrank förmlich zu überstrahlen. Hm, vielleicht kommt der aus der Nähe von Tschernobyl oder Fukushima. Ich glaube, das sind erste Anzeichen, für was auch immer.

***

„Mami, ich glaub ich hab‘ Corona.“
„Wieso das denn?“
„Ich habe so Halskratzen.“
„Hm…“
„Und meine Nase läuft auch die ganze Zeit.“
„Das ist kein Corona. Das ist maximal eine Erkältung.“
24 Stunden später
„Mami, ich habe einen Hexenschuss.“
„Wie hast Du das denn gemacht?“
„Beim Haare trocknen.“
„Äh…“ Irgendwas stimmt da nicht mit der Telefonleitung. Oder das ist der verstrahlte Salat. Oder das mit dem Bier stimmt doch. „Beim Haare trocknen?“
„Ja, es tut so weh im Rücken. Im Brustwirbelbereich.“
„Das ist kein Hexenschuss. Das kommt von zu wenig Bewegung und dem starren Blick auf viereckige Bildschirme.“ Hilfe, der Nachwuchs wird zum Hypochonder. Vielleicht kaufe ich besser ein paar Süßigkeiten, Zucker soll ja bekanntlich Glückshormone ausschütten.

***

„Mami, eigentlich müsste man doch jetzt in Aktien investieren.“
„Die Anleger sind da aber wohl gerade nicht so ganz dieser Meinung.“
„Sollte man nicht gerade dann einsteigen und Aktien kaufen? Wenn es dann wieder alles normal ist, dann steigt die Aktie doch.“
„Ja, normalerweise, aber wer weiß denn schon, wann und welches Unternehmen. Da müsste man dann schon streuen und sich nicht auf eine Aktie verlassen. Aber da kenne ich mich nicht wirklich aus.“
„Vielleicht irgendein kleines Unternehmen. Oder ein Start-up.“
„Also, die sind für gewöhnlich nicht an der Börse.“
„Dann Lufthansa.“
„Ja, könnte mir vorstellen, dass sich die relativ zügig erholen. Je nachdem, wie lange die Krise anhält und wer die meisten Reserven hat.“ Danke, wer auch immer sich angesprochen fühlt, es ist doch noch nicht alles verloren und das Gehirn des jugendlichen Mitbewohners funktioniert zumindest phasenweise noch.

***

Ich bin mir sicher, das ist noch lange nicht das Ende der Lage(r)gespräche, die mitunter auch den fortschreitenden Lagerkoller widerspiegeln. Von Lichtblicken mal abgesehen. Und die Leute mit Blick in die Zukunft sind ja auch der Meinung, dass in solchen Zeiten der Fokus wieder auf der Besinnung auf die Familie und das Miteinander liegt.

Am meisten würde mich aber interessieren, wie diese Zeit an die nächste Generation weitergegeben wird und was zukünfitige Generationen über diesen Teil der Weltgeschichte denken werden. Und so hoffe ich, dass ich doch noch ein Weilchen auf dieser Erde wandeln darf und eventuell ein kleines bisschen davon miterleben kann.

Der zufällige und alltägliche Zauber

Es gibt ja Zufälle, die gehören sozusagen zum alltäglichen Handwerk. Zum Beispiel wurde ich vor ein paar Tagen von dem jugendlichen Mitbewohner in eine endlos ausufernde Gesprächsrunde, das Wort „Diskussion“ hat er sich verbeten, über Aktien und Wertpapiere, Broker und die Börse im Allgemeinen verwickelt. Klar, ist ja total normal, dass jugendliche Mitbewohner sich für solch hochkomplexe Mechanismen interessieren. Quasi aus dem Nichts heraus.

Nach gut zwei Stunden war ich so weit, dass ich den Joker „Ich bin eine Mutter, holt mich hier raus“ gezogen habe. Leider bin ich nur bis zum Schlafzimmer gekommen. Was den Nachwuchs nicht von seinem Redeschwall abgelenkt hat. Gut, irgendwann boten meine Gesprächsrundenbeiträge („Keine Ahnung.“ „Ich weiß es nicht.“ „Kann ich Dir nicht sagen.“) nicht mehr die nötige Grundlage für weiteren Redebedarf und der jugendliche Mitbewohner hat von mir abgelassen.

So weit, so gut. Und nun zu dem Punkt, an dem der Zufall ins Spiel kommt. Ich greife zu meiner Lektüre, die ich just an dem Abend aus dem Stapel ungelesener Bücher gezogen habe und fange an zu lesen: „Die ganze Welt ist aus dem Lot, auch wenn es die meisten Leute noch nicht bemerkt haben. Bis jetzt wirkt alles normal, aber Serge spürt ihn beim Atmen, den schwachen Hauch des Irrsinns in der Luft. Es ist acht Uhr morgens am Montag, dem 1. September 2008, die Londoner Börse hat gerade geöffnet, und um ihn herum rotieren die Trader längst.“ Genau, das meine ich mit Zufällen, die irgendwie zum alltäglichen Handwerk gehören. Kennen wir alle.

Was ist aber mit den Zufällen, bei denen dann doch höhere Zauberei mit im Spiel zu sein scheint? Wie hoch ist zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit, dass ich aus zweimal dreizehn Zetteln die zwei herausziehe, die vom Grundgedanken her identisch sind? Von was ich rede? Kurz und knapp: Von den Rauhnächten. Dazu ein kurzer Einschub, was es mit den Wünschen auf sich hat.

Also, zu Beginn der Rauhnächte schreibt man dreizehn Wünsche auf kleine Zettel, faltet diese zusammen, zieht in jeder Rauhnacht einen und verbrennt diesen bzw. übergibt ihn damit an die guten Geister zur weiteren Bearbeitung – sprich Wunscherfüllung. Nach zwölf Rauhnächten bleibt ein Zettel übrig und das ist der Wunsch, um den man sich das kommende Jahr über selbst kümmern muss.

Der eine oder andere erinnert sich. 2017 ist der Wunsch „Draußen die Natur genießen“ übriggeblieben (siehe Loslassen und Neuanfang). Für 2018 hatte ich wieder dreizehn Wünsche in die Waagschale geworfen und wollte schon fast den gleichen wieder aufschreiben, weil er und seine Verwirklichung so schön waren. Doch dann habe ich ein bisschen variiert. Es wurde wieder geräuchert und gezündelt und mit jedem Tag stieg die Spannung, welche Aufgabe die Geister für mich übriglassen würden. Tja und was soll ich sagen?

Wunschzettel

Eben, ganz genau, ich weiß, dass kann doch jetzt wirklich kein Zufall mehr sein. Also, keiner der zum alltäglichen Handwerk gehört. Ich habe mir lange Zeit den Kopf darüber zerbrochen, wie das wohl sein kann und bin zu folgendem Schluss gekommen: Die Geister wissen, welchen Wunsch sie guten Gewissens in der Schale lassen und einem auferlegen können. Andersrum könnte man auch sagen: Nach zwölf Rauhnächten und ständigem Geistertreiben, haben die Geister einfach keine große Lust mehr auf draußen und aktiv sein.

Wie heißt es bei Theodor Fontane so treffend: „Der Zauber steckt immer in Detail.“ Womit wir wieder beim alltäglichen Handwerk der Zufälle wären, denn dieser Spruch steckte am Boden meiner Wunschkerze, die ich während der Rauhnächte entzündet habe. Wer hätte das gedacht.

Nein, keine Angst, ich werde die nächsten zwölf Monate nicht wieder eine Zusammenfassung im Rückblick auf die Rauhnächte machen. Ich muss aber zugeben, dass die vergangenen zwölf Monate durch die Rauhnächte reichhaltiger waren und ich vieles bewusster registriert habe, mich öfter mal aus dem Alltag herausgenommen und nach innen geblickt habe. Insofern werde ich mich an dem Ritual der Rauhnächte noch hoffentlich viele Jahre erfreuen. Und wer weiß, über was für zauberhafte Zufälle ich dabei noch so schmunzeln werde, während mir der schwache Hauch des Irrsinns entgegenweht, wenn wieder einmal eine dieser total normalen Gesprächsrunden eröffnet wird.

 

Eure Kerstin

Geschmacksfragen

Alle sechs bis acht Wochen tauchen die Gesellschafter und ich ein in andere Welten. Nämlich immer dann, wenn sich unsere Buchgesellschaft trifft. Dann versuchen wir uns als literarisches Quartett und gleichzeitig schlemmen wir (meist stilecht zur Lektüre) ausgiebig. Wobei der literarische Anteil oftmals zu Gunsten der schnöden Realität und den Gaumengenüssen vernachlässigt wird.

Meist liegt das gar nicht so sehr an uns als vielmehr am Lesestoff, den es zu verdauen galt. Also sind wir, vielmehr ich, da ich eine Vorauswahl treffe, doch irgendwie schuldig, denn schließlich suchen wir uns das seitenstarke Unglück ja selbst aus.

Im Moment liegt die „Erfolgsquote“, also Werke, die wir alle gut fanden, bei noch nicht einmal 22%. Selbst der aktuelle Regierungspartner im Bundestag hatte da bei der letzten Wahl mehr vorzuweisen und man sieht ja, was dabei herauskommt, wenn man mit Minderheiten versucht, ein Land beziehungsweise 80 Millionen Meinungen unter einen Hut zu bringen. Klappt noch nicht mal im kleinen Viererkreis unserer Buchgesellschaft und das, obwohl wir uns alle mögen. Doch damit genug in der kleinen politischen Ecke aufgehalten.

Sicherlich spielt beim Lesen der Geschmack die größte Rolle und der ist nun mal bei jedem sehr individuell. Umso erstaunlicher ist es daher, dass die als Klassiker gehandelten Bücher von uns durchweg als lesenswert und gut bewertet wurden. Ich finde das durchaus bemerkenswert, weil ja gerade diesem Genre ein gewisser Ruf von Schwere und Staub und Langeweile anhaftet. Gleichzeitig aber manifestiert sich damit zu Recht der Begriff Klassiker. Bei den modernen Werken waren wir uns nie einig und die meisten sind auf der Geschmacksskala durchgefallen. Wir waren jedes Mal regelrecht froh, dass es so viele Leckereien und andere Gesprächsthemen gab.

Klassiker

Lange Rede, kurzer Sinn: In Zukunft kommen nur noch Klassiker auf die Leseliste. Und wir fangen gleich damit an. „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams steht auf dem Plan und da freue ich mich schon so richtig drauf. Und natürlich ganz besonders auf die Gaumengenüsse. Ist eben alles eine Geschmacksfrage.

Kerstin und die Buchgesellschafter

Draußen nur Kännchen

Kaffeezeit

Das waren noch Zeiten. Nein, früher war nicht alles besser. Aber in gewissen Dingen vielleicht entspannter. Wir alle laufen ständig der Zeit hinterher. Das ist doch komisch, findet Ihr nicht? Wir haben zig Geräte, die uns Arbeit abnehmen und entlasten: Waschmaschine, Geschirrspüler, Akkuschrauber, Rasenmähroboter, Navi, Computer. Die Maschinen übernehmen immer mehr von dem, was der Mensch früher selbst gemacht hat. Das würde ja eigentlich bedeuten, dass wir um Längen mehr Zeit haben müssten, als die Generation vor uns. Und? Wer von Euch hat mehr Zeit?

Ich nehme mal stark an, mit dem Paradoxon bin ich nicht so ganz allein. Die Krux an der Sache ist die, dass wir immerzu neue Dinge erschaffen, die wir vorher nicht hatten und auch irgendwie gar nicht brauchten. Und dann müssen neue Programme her, um wieder Zeit zu sparen. Wir sind umgeben von „Energiesklaven“, sagt Nico Paech.

Ein Beispiel aus meinem Arbeitsalltag: Ganz früher hat man Briefe geschrieben. Der ging an eine Person. Das war weit vor meiner Zeit im Berufsalltag, weil so alt bin ich nun auch wieder nicht. Dann kamen Rundschreiben, die wurden von Büro zu Büro weitergereicht. An so was kann ich mich noch vage erinnern. Anschließend gab es Faxe. Die konnte man schon an mehrere, nicht unbedingt gleichzeitig, aber nacheinander verschicken. Die Ära habe ich in ihrer Blütezeit erlebt.

Tja, und heute gibt es E-Mail. Ein Mail kann man an hundert und mehr Personen gleichzeitig senden. Ich habe das für 2015 mal dokumentiert: Da habe ich über 13.000 E-Mails in der Arbeit verschickt. Nur verschickt, wohlgemerkt. Und die hatten teilweise tatsächlich hundert und mehr Empfänger. Irre. Das macht über 1.000 Mails pro Monat. Und wenn man von 20 Arbeitstagen ausgeht, sind das in etwa 50 Mails pro Tag, 6 pro Stunde, alle 10 Minuten eine Mail. Und noch mal: Das waren nur die Mails, die ich verschickt habe. Da wundert mich es nicht im Geringsten, dass die wirkliche Arbeit zur Nebensache wird.

Mein Chef erzählt in dem Zusammenhang immer gern die Story von einem seiner ehemaligen Chefs, der oft stöhnte: „Heute habe ich schon wieder fünf Faxe bekommen.“ Also, ich find’s lustig. Und gleichzeitig fehlen mir die Worte, weil es schon fast makaber ist.

Heute muss alles sofort, wie der jugendliche Mitbewohner sagt „instant“, passieren. Das trifft auch auf unsere Nahrungsaufnahme zu. An jeder Ecke kann man Essen und Trinken im Schnelldurchgang seinem durchgetakteten Körper zuführen. Wer sich in den bekannten Coffee-Shops einen Kaffee zum „Hiertrinken“ – ist schon bezeichnend, dass es nicht mal einen wirklich passenden Ausdruck dafür gibt – bestellt, ist nicht mehr up-to-date. Im Grunde lädt der ganze Laden auch nicht zum Verweilen ein. Die wenigsten haben eine Toilette, also ist ein zweites Getränk ein no go. Die klassische Im-Biss-Bude ist heute ein Foodtruck und es gibt food on the go. Dabei sind sowohl der Coffee als auch das Food oft sehr, sehr lecker. Daran liegt es also nicht, dass man es sich so schnell mal eben einverleibt.

Ich muss gestehen, ich nehme nach meinem Wocheneinkauf am Samstag auch einen Coffee to go mit. Der ist zum einen meine persönliche Belohnung – es gibt immer einen Grund – und zum anderen so was wie ein Frühstücksersatz. Und mit dem armen, unter Luftnot leidenden toten Fisch (siehe Beitrag dazu: Konflikte und Kompromisse) kann man sich eben nicht noch gemütlich für eine halbe Stunde an die Kaffeebar setzen. Selbst die Nicht-Bio-Pizza fände das, glaube ich, nicht so prickelnd.

Also kommt hier der Becher aus der Vorbereitung zum Einsatz. Der ist aus Porzellan und führt auch hier zur gewohnten Diskussion an der Theke. „Können Sie den Latte bitte in den Becher füllen?“ „Das geht nicht.“ „Wieso?“ „Weil da viel mehr reingeht, als in die normalen Becher.“ „?“ Kurzer Blick meinerseits in den mitgebrachten Becher. „Also, die Kollegin macht das sonst immer.“ „Die Kollegin.“ Bedrohlicher Blick. „Das würde ich ja gerne mal wissen, wer die Kollegin ist.“ „Hm, also ich glaube ja nicht, dass da mehr reingeht.“ Der Barista will es genau wissen und füllt einen Pappbecher mit Wasser bis ca. 2 cm unter den Rand. Dann schüttet der den Inhalt in meinen Becher. Randvoll. Aha. „Ja, ok, das geht.“ „Da bin ich aber froh, dass die Kollegin jetzt nicht in Schwierigkeiten steckt.“ Darüber, dass in meinen Becher im Grunde weniger reingeht, hat er dann kein Wort mehr verloren. Am Preis ändert sich logischerweise auch nichts, aber mein Gewissen ist mal wieder um 2 cm gewachsen.

Hier ein schöner Artikel von utopia zum Thema Pappbecher: https://utopia.de/0/magazin/kaffee-coffee-to-go-becher-muell-umwelt-recycling-1

Oder ein Video von PULS für diejenigen, die es eilig haben (Zeitbedarf 1.30 Minuten – schneller als ein Kaffee zum Mitnehmen):

Noch ein, zwei Sätze zu Getränken für unterwegs: Auch die lassen sich ohne Weiteres in wiederverwendbare Behältnisse füllen.

Trinkflaschen Meine Thermoskanne mit Tee steht zum Beispiel auf dem Schreibtisch, wenn sie nicht im Rucksack auf die Berge gewandert wird und die Aluflasche ist nur unwesentlich schwerer als PET-/PEW-Flaschen. Dafür unkaputtbar und einfacher zu reinigen. Die Ausnahme wird wieder mal dem jugendlichen Mitbewohner für das Schulgetränk zugestanden. Aber das ist okay, denn Getränkeflaschen haben die paranormale Angewohnheit, vom Schulgelände oder auf dem Weg dahin/zurück, manchmal weiß man das nicht so genau, weggebeamt zu werden. Das sind im schlimmsten Fall €0,25 Verlust und nicht €10+ für die wiederbefüllbare Alternative.

Morgen geht es um eine ganz besondere Beziehung, die man zu selbst angebauten Nahrungsmittel entwickelt.

 Also dann, action!
Eure Kerstin

 P.S.: In den späten 90ern gab es in einer großen, politischen Wochenzeitung einen Bericht, in dem Politiker und Prominente befragt wurden, was sie Besuchern, die kein Deutsch sprechen, als Erstes beibringen würden. Damals sagte einer: „Draußen nur Kännchen“. Mich würde wirklich interessieren, wie heute die Antwort ausfallen würde.