Brot und Spiele

Ganz ehrlich, ich bin raus.

Ich habe keine Ahnung mehr, was ich wann mit wem, wie, wo und wie lange machen darf.

Das Ganze erinnert mich zusehends an ein modernes „Brot und Spiele“ für die grauen Herren der Weltherrschaft oder welcher Realität auch immer.

Irgendjemand hat da einen fürchterlichen Verhau in die Matrix eingebaut, fast möchte man meinen, ein Virus sei eingeschleust worden und nun sitzen die Mr. Smith da, lachen sich ins Fäustchen und freuen sich, dass die Gehirne der Energiespender und Geldgeber für das System mit einem Sammelsurium an Ge- und Verboten beschäftigt sind, anstatt zu leben und am Ende daran auch noch Spaß haben und vor die Wahl gestellt, doch zur roten Pille der Erkenntnis greifen.

Erinnert sich jemand an die Szene, in der Neo von Mr. Smith verhört wird und er plötzlich keinen Mund mehr hat, um einen Anruf zu tätigen? Um sein Recht einzufordern? Um seine Meinung zu sagen? Ja? Genau, die Masken sind nur die Vorboten, optisch und akustisch definitiv nahe dran.

Matrix

Könnte also bitte jemand mir einen „ordentlichen“ Drink servieren, damit ich dem weißen Kaninchen folgen und im Wunderland der Wirklichkeit aufwachen kann, wo ich zusammen mit Absolom ein bisschen orakle, wann und wo wir uns mit der Grinsekatze wie lange treffen.

Tatort des Monats Januar

2017_01

Sozusagen auf den letzten Drücker noch ein Tatort für diesen Monat.

Tatort: Schreibtisch.

Tatbestand: Laptop.

 

 

Tatortsäuberung: Wie schon gesagt, auf den letzten Drücker bzw. das letzte Drücken wurde der alte Laptop nun endlich platt gemacht und für die nächste Entsorgungstour vorgemerkt. Nach bald zehn Jahren Betriebszeit war aus der Kiste einfach nicht mehr viel rauszuholen und der Betreiber des Betriebssystems hat bereits vor knapp zwei Jahren den Support eingestellt. Insofern wurde jeder Klick im Internet zur potentiellen Viren-/Trojaner- usw.-Falle. Nun darf der Neue sich als Platzhirsch fühlen und sitzt so richtig und hundert Prozent am Drücker.