Tatort des Monats Oktober

BuchgesellschaftIm digitalen Zeitalter vielleicht gar nicht so abwegig: Ein virtueller Tatort.

 Tatort: Internet, genauer gesagt WordPress.

 Tatbestand: Blog der Buchgesellschaft.

 

Tatortsäuberung: Aufgrund persönlicher Befangenheit, zieht sich der Prozess in die Länge, aber mein bzw. unser Blog „Die Buchgesellschaft“ wird die nächsten Tage abgeschaltet. Die Gesellschafter werden selbstverständlich weiterhin lesen und vor allem leben.

Liebster Blog Award 3.0

Vielen Dank an Claudi von „Nur der erste Schritt macht Schwierigkeiten“ für die Nominierung. Perfektes Motto, perfektes Timing, da ich nach der Sommerpause auf meinen Blog genau so einen Tritt gebraucht habe, um wieder in Gang zu kommen.

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Was ist der “Liebster Award”? Der “Liebster Award” wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Der Leser hat mithilfe eines Interviews die Möglichkeit, ein wenig mehr über den Autor des nominierten Blogs zu erfahren. Dies ist für Neulinge im Blogger-Universum eine nette Idee der Vernetzung. Für „alte Hasen“ im Übrigen auch.
Und hier die Antworten zu Claudi’s Fragen:

  1. Wann und warum hast du mit dem Bloggen angefangen?   – 2013 ging mein erster Beitrag online. Tja, und „Schuld“ war ein Mann und das ist eine lange Geschichte. Wie das eben in Beziehungen so ist und der Geist oftmals der Schwächere von Beiden, weil er gern alles Mögliche glaubt. Kurzform wie folgt: Es war einmal Brieffreund, den ich mit einem Glücks-Schreib-Projekt (beide schreiben einen Brief über das gleiche Thema) etwas aus seiner Reserve zu locken wollte. Eine der ersten Aufgaben lautete: Lerne etwas Neues. Tja, und so kam ich zum Bloggen. Wer noch die ganze Hintergrundgeschichte lesen will, kann das unter Theorie des Urknalls und Talentcasting gerne tun. Leider war der männliche Geist eine Fata Morgana und wurde letztendlich in die Wüste geschickt.
  2. Ist es dir wichtig, dass andere deinen Blog lesen oder schreibst du mehr für Dich?           – Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nur für mich schreibe.  Dann könnte ich ja einfach ein Tagebuch führen. Neben dem Gelesen-Werden finde ich aber die Kommentare – egal, ob positiv oder negativ – am wertvollsten, denn dadurch kommt man als Leser und Schreiber oft so schön ins Gespräch.
  3. Planst du deine Artikel für deinen Blog schon auf Wochen voraus oder schreibst du die Artikel spontan?          – Eigentlich eher spontan. Oder vielmehr kommt die Idee spontan und dann wälze ich diese in Gedanken hin und her und dann kommt irgendwann der zündende Funke. Danach geht es meist ziemlich schnell zu Papier und online. Ausnahme war mein Nachhaltigkeitsprojekt. Da habe ich nebenher noch Recherche betrieben und im Voraus gearbeitet.
  4. E-Book oder Papier-Buch?    – Ganz klar Papier. Ich liebe das Gefühl der Seiten, das unterschiedliche Aussehen und die Geräusche, die Bücher machen und man kann sagen: Schade, jetzt ist es bald zu Ende, wenn nur noch wenige Seiten vor einem liegen oder aber: Puh, zum Glück ist es bald zu Ende. Und man sieht seine Schätze dann im Regal und erinnert sich jedes Mal an die schöne Geschichte.
  5. Chips oder Schokolade?        – Schokolade. Und am liebsten ganz ordinäre Vollmilch. Ohne viel Gedöns und Schnickschnack.
  6. Welcher Song/Gedicht würde dich am besten beschreiben?             – Ok, jetzt wird es kitschig: „Looking for Space“ von John Denver.
  7. Was bedeutet wahre Freundschaft für dich?             – Bedingungsloses Vertrauen. Alles andere ist die Sahne.
  8. Für wen oder was hättest du gerne mehr Zeit?         – Klingt vielleicht egoistisch, aber im Grunde hätte ich gern mehr Zeit für mich. Dann wäre das „Was“ (siehe Frage 10) auch gleich mit eingeschlossen. Zu Beidem fehlt mir leider derzeit das Alter (Rente) und/oder der Lottogewinn. Also suche ich so oft als möglich nach kleinen Fluchten vom Alltag. Das hilft.
  9. Was sind 3 deiner besten und 3 deiner schlechtesten Eigenschaften?           – Nicht-Nein-Sager, perfektionistisch, introvertiert. Das gilt sowohl als auch.
  10. Wohin willst du unbedingt mal reisen?         – Manche meiner Leser werden es wahrscheinlich schon ahnen. Richtig. Es wird eine Wanderung. Und zwar, und das ist wahrhaft die einzige Reise, die ich unbedingt in meinem Leben noch machen will, möchte ich gern den Appalachian Trail laufen.
  11. Was ist eines deiner Lieblingszitate?            – „Jeder Tag ist ein neuer Anfang“ (unbekannt). Hängt schon seit Jahren an meinem Kühlschrank. Ein perfekter Platz, um es sich immer wieder vor Augen zu halten, dass man jeden Tag eine neue Chance bekommt.

Damit bin ich an der Reihe. Hier die Nominierungen:

Und hier meine Fragen:

  1. Was wünscht Du Dir für Deinen Blog?
  2. Was machst Du, wenn Dir nichts einfallen will?
  3. Gibt es etwas, dass Du durch Deinen Blog / beim Bloggen gelernt hast?
  4. Inspiriert Dich eher ein Bild/Foto zu einem Beitrag oder hast Du zuerst den Text und suchst dann nach einem passenden Motiv?
  5. Für wen oder was hättest Du gern mehr Zeit?
  6. Was möchtest Du in Deinem Leben auf alle Fälle noch tun?
  7. Wie hast Du den Sommer verbracht?
  8. Was liest Du zur Zeit bzw. was liest Du am liebsten?
  9. Was hast Du in letzter Zeit zum allerersten Mal getan?
  10. Welche lebende Person inspiriert Dich?
  11. Lebensmotto?

Wie lauten die Regeln? Danke der Person, die Dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in Deinem Beitrag. Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in Deinen “Liebster Award”-Beitrag. Informiere Deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

Viel Spaß und Danke fürs Mitmachen, Kerstin

 

 

Horcher an der Wand

Blogger sind ja selten so ganz anonym im Netz unterwegs. Ähnlich wie Diebe. Denn irgendeiner hat immer irgendwas gesehen oder bemerkt. Zumindest im Fernsehen ist das so. Da wird der Täter nach neunzig Minuten Sendezeit, manchmal auch weniger, überführt.

Zum Glück trifft dies, auch wenn ich es leider aus schmerzlicher Erfahrung heraus bestätigen muss, in der Realität nur selten bis gar nicht zu. Da kommen die Bösen oft genug ungeschoren davon. Und damit wären wir dann wieder bei den Bloggern. Also, nicht, dass diese böse und/oder diebisch wären, aber bei dem Entdeckt-Werden.

An Hand meines Blogs kann ich sagen, dass bis dato noch keiner meiner Verwandten, Freunde, Kollegen von allein darauf gestoßen ist. Und ich bin schließlich schon eine ganze Weile hier. Zeit genug wäre also schon gewesen.

Nun war meine Intention ja auch immer eher dahingehend, möglichst unerkannt und klein zu bleiben. Weil ich vor allem Bedenken auf manch negative Darstellung hatte. Würde nur ungern vom Chef im Hinblick auf eine meiner hier getätigten Aussagen ins Büro zitiert werden.

Und es wäre mir auch gar nicht so recht, wenn der Nachbar weiß, was von meinen Gedanken so den Weg zu Papier – respektive zum Blogpost – findet. Die Nachbarschaft beäugt mich bisweilen eh schon. Könnte allerdings auch Einbildung sein, denn Nachbarn haben ja grundsätzlich die Angewohnheit, einander zu beäugen.

Logischerweise kann ich natürlich nicht beweisen, dass mich nicht doch jemand – so rein zufällig – aufgestöbert hat, weil es ja immerhin sein könnte, derjenige mir gegenüber dies aber nicht erwähnt hat. Oder erwähnen möchte. Vielleicht sogar nun heimlich mitliest. Unwahrscheinlich, aber gut möglich. Wobei, das würde so manches erklären. Vielleicht auch die Blicke der Nachbarn.

Ganz ehrlich: Egal. Denn nach zwei Tagen Blog-Workshop habe ich unter anderem für mich mitgenommen, dass Texte solide, glaubwürdig und korrekt sein müssen. Dem kann ich guten und ruhigen Gewissens beipflichten. Schließlich dreht sich hier alles um mich und meine Ein- und Ansichten.

Blick durchs SchlüssellochUnd für den Rest gilt: Der Horcher an der Wand wird Zeuge seiner eignen Schand!

 

Eure Kerstin

P.S.: Danke, liebe Tante, für den tollen Spruch.

Rien ne va plus – drittes Kapitel

Monopoly

Nichts geht mehr. Das ist nun eher im übertragenen Sinne gemeint und so natürlich nicht ganz richtig. Denn irgendwas geht immer. Und anders sowieso. Aber der Titel passte so schön in die Reihe „Von nichts kommt nichts“ und das Motto Glückspiele.

Und ein persönlicher Blog ist ja fast immer ein Glückspiel. Mal läuft es gut, mal nicht so. Die Persönlichkeit bestimmt das Ergebnis. Dazu möchte ich gern Kafka zitieren: „Verbiege es nicht. Verwässere es nicht. Versuche nicht, es logisch zu machen. Ändere deine Seele nicht nach der Mode. Folge vielmehr gnadenlos deiner stärksten Obsession.“

Und in dem Punkt sind Spielbesessene und ich uns sehr ähnlich. Wenn uns erst mal eine Leidenschaft gepackt hat, dann lassen wir so schnell nicht locker. Und genau das mache ich jetzt. Also eigentlich mache ich das ja schon seit gut 2 ½ Jahren hier. Der Blog-Workshop, den ich vor einer Woche besucht habe (siehe auch Kapitel 1 und 2), hat meine Zweifel zwar nicht so ganz ausgeräumt, aber mich auch nicht so dermaßen demotiviert, dass ich nun einfach aufgebe.

Von daher probiere ich nun einfach mal ein bisschen was aus. Zum Beispiel habe ich mein Theme geändert. Ist noch nicht hundert Prozent ideal, aber immerhin ein Anfang. Was sagt Ihr dazu?

Und dann habe ich mir sagen lassen, dass man um Social Media nicht mehr herum kommt. Also gut, auch das probiere ich aus. Ergo musste eine Facebook-Seite her. Ich habe zwar leider noch keinen blassen Schimmer, was ich damit so alles machen kann/soll/muss, aber jedenfalls gibt es diese nun. Wer mal nachschauen möchte hier geht’s lang: https://www.facebook.com/alltagseinsichten

Ein erstes Zwischenziel, denke ich, wäre damit erreicht, wenn nicht sogar gewonnen. Die Galoschen des Glücks passen wunderbar und bei Los geht’s los. Glückspiel hin oder her.

 

Eure Kerstin

All in – zweites Kapitel

Nachdem nun eine knappe Woche seit dem Blog-Workshop vergangen ist, hatte ich zwar nicht wirklich Zeit, aber doch zumindest mental Gelegenheit, über so manches nachzudenken, was meinen Blog betrifft.

Zu dem Blog-Workshop kann ich jedem raten: Einfach mal machen. Angeboten werden solche Kurse ja unter anderem auch von den Volkshochschulen, was es dann etwas erschwinglicher macht. Das Gute ist definitiv, dass man direkten Input von den sonst nur virtuell Mitlesenden erhält und auf der anderen Seite auch durch die Diskussion zu anderen Blogs bzw. Blogideen für sich neue Ansätze entdeckt.

Nicht so hilfreich fand ich in dem Fall, dass die Trainerin im Hinblick auf persönliche Blogs, so wie meinen, recht unwissend war und Blogs eher als Information-/Berichtsplattform dargestellt hat. Da werde ich mal schauen, ob sich nochmals ein anderer Kurs, der mehr an meinen Themen dran ist, anbietet.

Absolut bereichernd, und da wiederhole ich mich gern, ist der Austausch mit Gleichgesinnten. Wer Fragen zu dem Kurs hat, einfach einen entsprechenden Kommentar senden oder auch gern über das Kontaktformular.

Um auf die eigentliche Fragestellung wie-geht-es-mit-meinem-Blog-weiter zu kommen: Ich werde noch ein bisschen verweilen und dazu beitragen, das globale Datenvolumen mit meinen Beiträgen zu belasten. Denn, da scheine ich vielleicht sogar etwas narzisstisch veranlagt zu sein, ich bin ganz gern hier. Peter von „literaturfrey“ hat das unlängst in seinem Beitrag „Schreibgrade“ sehr schön ausgedrückt.

Warum also nicht mal die Bedenken über Bord werfen und „All in“ setzen? Der Preis für eine Niederlage erscheint mir verhältnismäßig gering. Und wie sagte einst Winston Churchill: „Die Kunst besteht darin, einmal mehr aufzustehen, als man hingeworfen wird.“ Und Kunst mache ich ja auch – irgendwie.

Lucky ChipWie es also nun konkret mit meinem Blog weitergeht, könnt Ihr dann im dritten Kapitel demnächst hier nachlesen und dann hoffentlich auch bald miterleben.

 

Eure Kerstin

Alles oder nichts – erstes Kapitel

Alles oder nichtsDas ist soweit zumindest mein erstes Resümee nach zwei Tagen Blog-Workshop.

Im Klartext: Entweder mache ich so weiter beziehungsweise verabschiede mich aus der Bloggemeinde und erreiche nichts. Oder ich riskiere alles und dann mal sehen.

Alles riskieren klingt jetzt ziemlich radikal. Ganz so dramatisch ist es aber bei weitem natürlich nicht. Soll lediglich heißen, dass ich mal ein bisschen mutiger an die Sache mit dem Bloggen ran gehe und aus der nicht vorhandenen Anonymität des Netzes ein, vielleicht auch zwei Schritte, heraus trete.

Wie sagte eine Kursteilnehmerin so schön: „Du hast immer eine Wahl. Die Frage ist nur, wie viel Du bereit bist, dafür zu bezahlen.“ Bin ja mal gespannt, wie meine Wahl aussieht.

 

Eure Kerstin

P.S.: Eine erste kleine Veränderung an meinem Layout ist ja schon gemacht. Was haltet Ihr davon?

 

Meinungen – im Dutzend billiger

Karte Nr. 26: „Zeigen Sie (mehr) Haltung: Sagen Sie nicht nur, DASS, sondern auch WARUM Sie etwas gut finde. Dazu gehört etwa, bei Facebook nicht nur ‚Gefällt mir’ zu klicken, sondern außerdem einen Kommentar zu formulieren. Das regt das Denken an.“

Diese Monatsaufgabe habe ich den Blogs, denen ich auf WordPress folge gewidmet. Und das nicht nur, weil ich kein Facebookkonto besitze.

Hier meine Statistik: Meinungsstatistik

21 x gefällt

24 x kommentiert

7 x Antworten, die ich auf Kommentare erhalten habe, erneut kommentiert

3 x Teilnahme an Umfragen

4 x Antworten, die ich auf Kommentare erhalten habe, mit “gefällt mir” kommentiert

 

Falls sich hier jemand wundert, warum ich öfter kommentiert als „Gefällt mir“ geklickt habe: Die anderen Artikel waren nicht minder gut und haben mir auch gefallen, deswegen ja der Kommentar. Aber das Thema war einfach nicht dafür gemacht, um es mit „Gefällt mir“ zu quittieren und ich finde, man drückt einfach nicht „Gefällt mir“, wenn es um Trauma und/oder Tod geht. Egal, wie gut es verfasst ist. Meine Haltung und Meinung dazu.

Und nein, es war nicht schwer. Nicht im geringsten. Probleme, meine Meinung zu begründen, wenn mir etwas gefällt, kenne ich so gesehen nicht. In der Tat habe ich meine Meinung dutzendfach kund getan. Nahezu fünf Dutzend mal. Billiger wurde es nicht, aber ein kleines bisschen leichter wurde es mit jedem Kommentar schon. Vielleicht schließe ich die Lücke später noch. Mal sehen.

Ganz anders sieht es da aus, wenn es um das Gegenteil geht und ich gern widersprechen würde. Da bin ich eindeutig zu oft zu „nett“ und scheine keinerlei Rückgrat zu besitzen. Das wäre insofern eher etwas, das mich weiter bringen würde.

So viel dazu. Karte Nr. 27. Die letzte Poswer-Karte: „Bringen Sie etwas zu Ende: Packen Sie eine Aufgabe an, die Sie schon lange vorschoben haben – vielleicht das Sortieren Ihres Beauty-Arsenals. Das Gefühl, etwas endlich erledigt zu haben, tut unendlich gut.“ Na, dann verhelfen wir mal dem Leben zu mehr Schönheit. In diesem Sinne: Bis in einem Monat.

 

Eure Kerstin

P.S.: Vielen Dank an meine Mit-Blogger für die vielen inspirierenden und „gefälligen“ (das ist mal ein schönes Wort) Beiträge.

Die Buchgesellschaft

Liebe Leser,Die Buchgesellschaft an dieser Stelle einmal ein Beitrag in eigener Mission: Seit heute gibt es noch einen weiteren Blog von mir und weiteren Autoren. Wir haben eine Buchgesellschaft gegründet: „Die Buchgesellschaft. Lesen und Leben“. Wer also gern mitlesen möchte, hier die Web-Adresse: www.diebuchgesellschaft.wordpress.com Wir freuen uns auf Mit-Leser und Kommentatoren.   Kerstin und die Buchgesellschafter

Mein „Liebster“ Award

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Dass mir sowas mal passieren würde, damit habe ich so gar nicht gerechnet. Dementsprechend sprachlos war/bin ich auch, was diese Nominierung, die ich Claudia zu verdanken habe, angeht. Vielen Dank nochmals! Hat mich auch gleich dazu gebracht, eine neue Kategorie für meinen Blog zu erstellen, in der ich die „Katastrophen“ des Alltags veröffentlichen kann.

Die Regeln für diesen Award lauten:

  1. Verlinkt die Person, die Euch nominiert hat.
  2. Beantwortet die 11 Fragen, die die Person Euch gestellt hat.
  3. Sucht Euch 11 Blogger, die unter 200 Follower haben und nominiert sie.
  4. Überlegt Euch selbst 11 Fragen für Eure 11 Nominierten.

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Was ist Dein Lebensmotto?

Von Natur aus bin ich wohl so was wie eine Kämpfernatur. Von wegen, nicht aufgeben und so. Mag ein Produkt meiner Erziehung gepaart mit damals noch recht klaren gesellschaftlichen Normen sein. Neuerdings zweifele ich bisweilen an diesem Motto. An meinem Kühlschrank hängt eine Postkarte, auf der steht: „Jeder Tag ist ein neuer Anfang.“ Ich denke, das ist ein durchweg positiver Ansatz. Klingt vielleicht nach „Täglich grüßt das Murmeltier“, ist es auch ein bisschen, aber so hat man auch jeden Tag die Chance auf einen Neuanfang. So zumindestens die Theorie.

Was wünscht Du Dir persönlich für 2014?

Ich glaube, etwas mehr Gelassenheit würde mir gut tun. Zur Ruhe kommen. Ankommen. Mehr das Hier und Jetzt genießen.

Welche lebende Person inspiriert Dich?

Nach einigem Nachdenken muss ich sagen: Ganz klar, mein Sohn, der mich immer wieder fordert, an meine Grenzen bringt und mich zwingt, meine Worte und Handlungen zu überdenken und in Frage zu stellen. Schließlich ist die Welt kein starres Gebilde, sondern bietet immer neue Inspiration für alle, die offen sind.

Welche Themen inspirieren Dich?

Ach, da bin ich gar nicht so wählerisch. Bei einem Einstellungstest mussten die Bewerber zur Auflockerung einen Aufsatz/Text mit dem Stichwort „Auto“ schreiben. Ich habe einfach drauf los geschrieben, was mir so in den Sinn kam, denn von Autos verstehe ich nicht wirklich etwas. Zwei Seiten in fünf Minuten. Der Prüfer hat sich köstlich amüsiert, habe ich gehört. Also, was ich sagen will: Solange mich irgendwas an etwas Erlebtes oder so erinnert, ist die Inspiration nicht weit.

Was machst Du, wenn Dir nichts einfallen will? Oder gibt es das gar nicht?

Na ja, eventuell bin ich noch nicht lange genug dabei, aber bis dato habe ich immer etwas gefunden, das mich animiert hat. Ich lese gern „fremd“ – also bei anderen Bloggern. Gut finde ich auch immer die Prompts/Challenges im „Daily Post“. Da werden oft Schreibübungen vorgeschlagen, die ich dann gern etwas abwandele und eine Geschichte daraus mache.

Warum bloggt Du?

Also angefangen hat es ja mit einer Fern-Freundschaft, wenn es so was gibt, die so ein bisschen ins Stocken geraten ist. Und dann habe ich diese „Glückskarten“ in einer Zeitschrift gefunden und dachte, das wäre ein lustiges Experiment, um der Freundschaft wieder mehr Energie zu verleihen. Tja, und bei einer der Karten war die Aufgabe: Lerne etwas Neues. Und was soll ich sagen: Hier bin ich. Wer es noch genauer wissen will, kann hier die ganze Geschichte nachlesen.

Was liebst Du am meisten daran?

Inzwischen ist der Blog so was wie eine Auszeit für mich. Und es macht tierischen Spaß zu sehen, wie sich die Geschichten während des Schreibens entwickeln. Meist habe ich eine grobe Vorstellung und nach und nach wird der Text dann zu einer Geschichte. Ich muss zugeben, das hätte ich am Anfang nicht vermutet. Leider fehlt mir im Moment etwas die Muße, um meiner neuen Liebe mehr Zeit zu widmen, aber vielleicht packe ich das noch in die persönlichen Wünsche für 2014 mit rein.

Was findest Du eher herausfordernd?

Wie man auch an diesem Beitrag ganz gut sehen kann: Mich kurz fassen. Sobald ich mal mein Gehirn auf „Senden“ gestellt habe, komme ich gern vom Hundersten zum Tausendsten. Immer wieder fallen mir neue Anekdoten und Wendungen ein. Für ambitioniere Schriftsteller von Wälzern mag das ein Vorteil sein, für einen Blog empfinde ich es bisweilen grenzwertig, da man dann dazu neigt abzuschweifen. Geht vielleicht aber auch nur mir so, da ich bekennender Papierleser bin und beim Bildschirmlesen schnell anfange, den Text zu überfliegen.

Ist das Dein erster Blog oder hast Du schon Erfahrung?

Alltagseinsichten ist mein erster Blog. Wird wohl auf lange Sicht auch mein einziger bleiben. Meiner oben beschriebenen Freundschaft zuliebe habe ich noch einen auf Englisch, in dem ich das Kartenexperiment nahezu analog aufarbeite. Danach werde ich diesen aber wohl nicht weiter führen. Mal sehen. Wen es interessiert, ist herzlich eingeladen, sich auf TheOtherSoulmate umzusehen.

Was ist das Lustigste, was Du beim Bloggen erlebt hast?

Diese Nominierung ist sicherlich das unerwartet Lustigstes, wobei lustig natürlich nicht so ganz passt. Ich bin auch nach einer guten Woche noch immer total geplättet. Besonders lustig finden würde ich es, wenn ich durch Zufall auf den Blog von jemandem stoßen würde, den ich kenne.

Beschreibe Dich in drei Worten?

Tolerant, nett, introvertiert. (kurz und knapp)

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Ich für meinen Teil nominiere für den Blog-Award (Mir ist klar, es sind nur 10, aber viele der Blogs, bei denen ich so lese, wurden erst vor kurzem nominiert bzw. haben über 200 Leser oder sind englische Blogs und fallen damit aus der Wertung):

Frau Koriander

Sandra schreibt

Follow the white blaze

Marblemoon

Let’s create our life

Frauenlieben

Die schlimme Helena

Gedankensplitter

Lena von Lessing

Auf der Suche nach sich selbst

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Die Teilnahme ist natürlich freiwillig. Und hier meine Fragen:

  1. Worum geht es in Deinem Blog?
  2. Was war Dein Highlight in 2013?
  3. Gibt es (noch) einen Traum, den Du Dir unbedingt erfüllen möchtest? Welchen?
  4. Gibt es etwas, das Du beim Bloggen gelernt hast? Was?
  5. Läßt Du jemanden Deine Texte vor Veröffentlichung lesen? Wen? Warum?
  6. Hast Du Freunde/Familie, die auch bloggen?
  7. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
  8. Bist Du aufgeregt, wenn Du einen Artikel veröffentlichst?
  9. Was wünscht Du Dir für Deinen Blog?
  10. Was magst Du an anderen Blogs?
  11. Gibt es etwas, das Dir an Deinem Blog nicht so gefällt? Was?

So, war gar nicht so einfach. Hat Spaß gemacht. Wünsche allen Lesern und Nominierten ebensolchen.

Eure Kerstin