Auraleuchten

Ronja hat mich mit ihrem Beitrag „heb Dich von der Masse ab“ beziehungsweise vielmehr mit ihrer Antwort auf meinen Kommentar, der ganz wunderbar zu meiner derzeitigen spirituellen Gedankenwelt passt, ganz schön zum Nachdenken gebracht:

Ich: „Eine wirklich gute Frage. Ich gehöre fast immer zu der Fraktion, die sich gern versteckt und klein macht. Manchmal nervt das, wenn ich z.B. im Geschäft mal wieder nicht wahrgenommen werde. Ein Freund meinte aber mal, als er mit mir beim Einkaufen war, dass es ihm so vorkam, als ob ich durch den Laden schweben würde, während er immer allen anderen ausweichen musste. Ein sehr schönes Kompliment, finde ich.“

Ronja: “Wer sich eher zurück nimmt entwickelt einfach auch andere Möglichkeiten – manche können sich fast schon “unsichtbar” oder “unwahrnehmbar” machen – so gut sind sie darin …oder du hast einfach nur einen Teil deiner Aura soweit ausgedehnt, dass dich keiner angehen konnte … aber cool ist es sicher … nimmst du es auch bewusst wahr?“

Also, von der Warte habe ich das noch nie gesehen. Aber, es gefällt mir. Es gefällt mir sogar ausgesprochen gut, denn die Fähigkeit, unsichtbar zu sein, erscheint ja irgendwie Fluch und Segen zugleich zu sein: Man eckt nicht an, erweckt aber auch kein Interesse. Man bleibt für sich, wird aber auch übergangen.

Dass dies mit meiner Aura zu tun haben könnte, eröffnet mir einen ganz anderen Blickwinkel. Ich finde, das klingt fantastisch. Ab sofort denke ich darüber völlig anders und ein bisschen stolz bin ich auch auf mein unsichtbares Auraleuchten. Vielen Dank, liebe Ronja für den tollen Denkansatz.

AuraJetzt muss ich nur noch an dem An- und Ausschalten der Aura arbeiten, damit ich im entscheidenden Moment sichtbar bin.

 

Eure Kerstin