Die rosarote Brille

img_0631Das Gedächtnis ist ein sehr unzuverlässiger Speicherplatz. Nein, ehrlich. Die Daten an sich mögen ja so ziemlich am sichersten Aufbewahrungsort der Welt sein, denn die Fähigkeit des Gedankenlesens liegt nach wie vor (noch) im Bereich der Utopie. Dass aber der Produzent und Eigentümer selbst oftmals genauso vor verschlossenen Türen steht, erscheint bisweilen recht bizarr und erst recht unbegreiflich.

Keine Erinnerung, die unsere zig Milliarden Nerven nicht in ein neues Gewand kleiden und beim Datenabruf in abgeänderter Version wiedergeben. Es ist in gewisser Weise wahrlich ein Armutszeugnis für den weisen Menschen. Warum das so ist? Das ist inzwischen ganz gut erforscht. Es ist nämlich so, dass unser Gehirn erst einmal jedes Ereignis in verschiedenen Regionen „lagert“. Es geht dabei um Gefühle, Ort und Zeit sowie die Geschichte dazu. Wenn wir uns dann erinnern, fügt unser Gehirn die Einzelteile wieder zusammen und ersetzt schlicht und ergreifend fehlende Puzzleteile durch plausibel erscheinende. Wichtig scheint nur der Kern zu sein. Schon nach einem Jahr entspricht nur noch die Hälfte der Erinnerungen dem tatsächlich Erlebten. An dieser Tatsache ist nun auch nicht viel zu ändern und man ist immer wieder erstaunt, wie unzuverlässig und fehlerhaft die Erinnerungen sind. Meine letzte Erfahrung hat mich dahingehend richtiggehend in Selbstzweifel gestürzt. Und das kam so:

Vor ca. zwanzig Jahren las ich den Roman „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett, den sicherlich der eine oder andere kennt. Das Buch hat mich seinerzeit so in seinen Bann gezogen, dass damals nicht viel gefehlt und ich mich auf den Jacobsweg nach Santiago de Compostela gemacht hätte. Zu einer Zeit, als das (Fern)Wandern noch nicht so in und medienwirksam war und lange vor Hape Kerkeling. Hinzufügen muss ich, dass kurz vorher meine Mutter verstorben war, mein damaliger Freund als manisch-depressiv diagnostiziert wurde und ich so ziemlich durch den Wind. In meiner Vorstellung wäre der Pilgerweg eine Möglichkeit gewesen, mit dem Verlust und Schmerz fertig zu werden und einen Weg zu finden, wie es weiter gehen soll. Nun, letzten Ende hat mir der Mut gefehlt, der materielle wohlgemerkt. Meine Bedenken, was dann mit meiner Arbeit, mit meinem bisschen Hab und Gut werden würde, waren zu übermächtig, was mir heutzutage einfach nur kindisch, naiv, ja sogar lächerlich vorkommt. So habe ich das Vorhaben erst mal in die unbestimmte Zukunft verschoben und letztendlich aufgrund der touristischen Massen und Medien ganz aufgeben. Und, klar, ich habe es immer bereut.

Zurück zum Thema: Im Rahmen meines Projektes „Sieben auf einen Streich“ ist mir besagter Roman und seine nachhallende Wirkung wieder eingefallen und ich habe mir den Schinken erneut zu Gemüte geführt. Auch irgendwie in der Hoffnung, die damaligen Gedankengänge nachvollziehen zu können. Tja, und jetzt kommst: Der Part, bei dem es um den Weg nach Santiago de Compostela geht, umfasst gerade mal so 50 Seiten. Von 1151 Gesamtseiten. In der Taschenbuchausgabe. Und man muss auch schon an die 800 Seiten weit lesen, um überhaupt erst an diesen Punkt zu gelangen. Und es geht auch irgendwie so gar nicht um den Jacobsweg und das Pilgern, sondern dieser ist nur ein Weg, dem Held und Heldin (also zwei aus der Reihe an Protagonisten) folgen. Nicht mal das Zueinanderfinden der beiden passiert auf dem Weg selbst.

Wie konnte mir mein Gedächtnis nur so einen Streich spielen? Meine jahre-, ach was jahrzehntelange Obsession ist ein Nebenschauplatz und hätte meiner heutigen Ansicht nach fast überall stattfinden können. Ich bin gerne bereit, Nachsicht walten zu lassen und mir einzugestehen, dass meine Nerven seinerzeit recht angespannt waren und vielleicht das eine oder andere zu meinem Schutz in der Erinnerung umgeschrieben haben. Ähnlich wie bei einem Trauma. Aber dass mir gleich so eklatant eine rosarote Brille aufgesetzt wird, lässt mich ziemlich verdattert aus dieser schauen. Was mag mein Hirn sich sonst noch so zusammen gereimt haben? Wenn ich es hochrechne, dann dürften nicht mal fünf Prozent meiner Erinnerung wahr sein. Es ist erschütternd, sich einzugestehen, dass es nichts Unzuverlässigeres zu geben scheint als die eigenen Erinnerungen. Doch wozu dann diese überhaupt speichern? Die Antwort der Forscher ist ganz einfach: Für die Zukunft. Denn beides, Erinnerung und Zukunft, werden von ein und demselben Areal aus gesteuert. Es zeigt sich, dass die Gedanken an morgen nur funktionieren, wenn wir über so etwas wie Vergangenheit verfügen und beides in Relation setzen. Auch eine Erklärung dafür, warum Kinder so vertieft im Hier und Jetzt sind, während wir großen Kinder uns mit jeder Entscheidung so schwertun und ständig von dem, was kommt/kommen könnte eingebremst zu sein scheinen? Mag sein. Eine Zukunft frei von jeglicher Erfahrung gestalten zu können, wäre sicherlich unbeschwert und gleichzeitig undenkbar.

Die rosarote Brille färbt also nicht nur die Erinnerung, sondern ist auch ein verschwommener Blick nach vorn. Von daher werde ich nun beim Anblick meiner hauseigenen Bibliothek nicht nur mehr in Erinnerungen schwelgen, sondern die vorhandenen Werke einer neuerlichen Prüfung unterziehen. Eine Bestandsaufnahme, ob diese der Gegenwart gerecht werden. Somit pilgere ich quasi literarisch, denn die Idee des Jacobsweges ist nach wie vor von der Wunsch-/todo-Liste gestrichen. Manchmal tut es nämlich auch erstaunlich gut, nicht jedem unerfüllten Traum hinterher zu trauern.

Der Froschkönig

Derzeit ist ja vielerorts der berühmte Frühjahrsputz angesagt. Dieser scheint epidemieartig über die Lande zu ziehen und leider hat es mich auch schon erwischt.  Mal wieder. Obwohl ich mir immer vornehme, ich integriere solche Extraarbeiten in meinen wöchentlichen Putzplan, damit ich davon verschont bleibe.

Nun gut: Fenster geputzt, Schränke oben und innen ausgewischt, Pagode gereinigt und Terrasse gleich mit abgestrahlt, Kühlschrank gereinigt, Ofen gesäubert. Jetzt leide ich unter den Nachwehen und habe einen Kater in den sonst geschonten Muskelpartien.

Wie schon gesagt, gibt es eigentlich einen Putzplan, der fast immer auf einen Samstag fällt. Der ist durch den Wocheneinkauf ja eh schon irgendwie verschandelt und dann regt mich die Hausarbeit nicht mehr auf. Und weil es dann auch schon egal ist, ist gleichzeitig noch Waschtag. Sozusagen drei auf einen Streich.

Und damit das so richtig glatt alles über die Bühne geht, hilft mir der Frosch. Hatte ja wohl keiner vermutet, dass der jugendliche Mitbewohner einen Finger rührt, oder? Glasreiniger, Geschirrspülmittel, Tabs, Scheuermilch, Waschmittel, Weichspüler, WC-Reiniger, Badreiniger, Allzweckreiniger. Was eben die Palette an Hilfsmitteln so hergibt. Die hat schon meine Mutter verwendet. Klar, gibt es auch schon seit 1986 in Bio-Qualität*. Ich bevorzuge allerdings den Lavendelduft für Bad, Möbel und Boden.

Ah, Ihr fragt Euch, was das Sternchen (*) bedeutet. Tja, in dem Fall heißt das, Bio-Qualität in neun Punkten. Immer noch nicht schlauer? Hat mir auch nichts gesagt, um ehrlich zu sein. Daher wurde die Codecheck-App zu Rate gezogen. Und siehe da, der Frosch wird wohl nicht geküsst und (mein) König werden. Seit ein paar Wochen heißt es: There’s a new guy on the block!

Froschkönig

So nach und nach wird Froschteich nun trocken gelegt. Es fällt mir nicht ganz einfach. Er ist mir einfach in all den Jahren ans Herz gewachsen. Verzicht heißt aber eben auch, wirklich verzichten und manche Gewohnheiten aufgeben und Dinge loslassen.

Klar, es gibt noch eine ganze Reihe Alternativen zu den käuflich erwerbbaren Putz- und Waschmitteln, die man selber herstellen kann. Die meisten davon werden hauptsächlich aus Kernseife, Essig und Zitronen gemixt. Das mag nochmals ein Schritt weg von industrieller Ware in Plastikbehältnissen sein. Aber da immer die richtige Menge abpassen, bevor es schlecht wird und dann rechtzeitig ansetzen, was bis zu zwei Wochen dauern kann, damit es zum Putztag fertig ist? Ich kann mir das im Moment nicht als praktikabel vorstellen.

Worauf ich aber nahezu immer verzichte, ist Weichspüler. Da kommt, wenn dann bei Wolle und/oder Seide nur ein Fingerhut voll in die Maschine. Ersatzweise tut es ein Löffel Salz oder ein Stamperl Essig auch. Wer, wie ich in einem Landstrich mit Wasserhärtegrad fünf lebt, sollte auf keinen Fall auf Wasserenthärter verzichten. Alle anderen aber auch nicht. Das spart Waschmittel und die Maschine lebt länger. Gibt es auch in Öko-Qualität.

Antetanni hat zum Thema Natron im Haushalt ein ganze Reihe von Beiträgen geschrieben. Zum Nachlesen, hier klicken. Von daher von mir nur noch der Tipp, einen Liter kochendes Wasser regelmäßig in Abflüsse und Toilette gießen. Das beugt Ablagerungen vor.

Zum Abwasch und Putzen benutze ich übrigens, ganz altmodisch, Bürste und verschiedene Lappen, die waschbar sind – keine Schwämme.

Spülen

Welche Geräte sonst noch in einem ordentlichen Haushalt anzutreffen sind und ob manches davon noch als alltäglicher Gegenstand anzusehen ist, dem will ich beim nächsten Mal auf den Grund gehen.

 

Also dann, action!
Eure Kerstin

Konflikte und Kompromisse

Neben den ganzen Schwierigkeiten, die einem die Lebensmittelindustrie in Punkte Nachhaltigkeit so in den Weg legt, kommen die persönlichen und familiären Konflikte hinzu. Und die sind oft weit schwieriger zu handhaben als das bewusste Einkaufen.

Fangen wir mal mit meiner persönlichen Konfliktsituation an: Das wäre der Zeitfaktor. Wer wie ich ebenfalls eine 40+ Stundenwoche hat und einen jugendlichen Mitbewohner, der weiß, wovon ich rede. Da können Stunden, die man für sich irgendwo abzwackt, schon mal zu überlebenswichtigen Schatzkästchen werden. Also schließt man einen Kompromiss. Mit der Zeit und dem Gewissen. Für mich heißt das: Ein großer Wocheneinkauf (mit kleinen Ausnahmen) im Supermarkt um die Ecke (der ein wirklich umfangreiches Angebot hat).

Einmal pro Woche einkaufen, das ist natürlich, was Frische angeht, nicht so ganz unproblematisch. Ein Salat, den ich am Samstag kaufe, wäre am Donnerstag sicherlich nur noch als Kompost- und Schneckenfutter zu gebrauchen. Hier kommt der Plan, den ich gestern kurz erwähnt hatte, ins Spiel. Ohne Essenplan bzw. eine Vorstellung davon funktioniert das System nicht. So lassen sich auch viele Nahrungsmittel besser kombinieren und in verschiedene Gerichte/Mahlzeiten integrieren und es bleibt weniger übrig. Wichtig ist, dass man sich an den Plan hält und nicht noch dies und das mitnimmt, weil es gerade im Angebot ist oder so lecker aussieht. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.

Absoluter Wunsch wäre es natürlich, sich auf dem Markt mit allem einzudecken. Aber der bietet logischerweise auch nur Marktware an, so dass ich dann noch zusätzlich in den Supermarkt müsste. Ein sogenannter plastikfreier Markt, oder einer, der Nahrungsmittel lose verkauft, wären super. Der nächste ist aber 30 Kilometer weg. Aus meiner Sicht lohnt sich das nicht aufgrund der Fahrweges. Im Moment nehme ich das zähneknirschend hin, aber ich arbeite an einer Lösung, weil ich mich damit mittelfristig nicht abfinden will. Wie sagt Andre Wilkens so schön: „Alternativen zu haben ist der Kern der Freiheit.“ Absolut.

Im Supermarkt kommt wie gesagt nur Bio bzw. regionales, saisonales Bio in den Korb. Das klappt soweit ganz gut, weil der Markt eben entsprechend sortiert ist. Hat aber seinen Preis. 500g regionaler Zucker kosten so 2,50€ und 1kg Mehl 2,80€. Das Bio-Huhn schlägt mit gut 10€ für 500g zu Buche. Als Konsequenz bleibt im Zweifel, weil vielleicht zu teuer, dann nur der Verzicht und es gibt eben nur einmal die Woche Fleisch, was auch noch gesünder ist.

Unser Land

Neben dem persönlichen Konflikt, kommt dann die Herausforderung Supermarkt hinzu. Wer gestern aufgepasst hat, hat vielleicht bemerkt, dass nur Fisch in die mitgebrachte Box kommt. Von Fleisch stand da nichts. Genau. Schwierigkeit Nummer eins: Heutzutage sind die meisten Fleischwaren bereits abgepackt in der Kühltheke. Da mache ich immer einen großen Bogen drum herum. Leider gibt es das Bio-Flesch nur fertig abgepackt, aber ich frage immer wieder, ob es nicht auch Bio an der Theke gibt. Vielleicht ändert sich das ja irgendwann.

Auch will man meine Box an der Theke nicht annehmen. Zuerst hieß es ,aus hygienischen Gründen wäre das nicht möglich. Dann habe ich mich schlau gemacht und gelernt, dass die Box einfach oben auf der Theke stehen bleiben muss, dann gelte das Argument nicht mehr. Gesagt, getan. Dann war die Aussage, dass das nicht ginge, weil von wegen Bon für die Kasse und so. Also, im Grunde wollte man mir unterstellen, dass ich die Ware in meine Tasche packe und nicht an der Kasse vorzeige. Ist so meine Vermutung. Aber ich war schon vorbereitet und konnte kontern, dass es beim Brot auch funktionieren würde. Woraufhin mein Stoffbeutel mit dem aufgeklebten Bon sehr genau begutachtet wurde. „Ja, also, das muss ich aber erst mit der Marktleitung abklären“, war dann die Antwort. Schön, nun frage ich also regelmäßig nach Bio-Fleisch und ob das mit der Marktleitung schon geklärt ist. Steter Tropfen höhlt den Stein.

Das kostet Kraft und Mut, weil man sich eben nicht einfach abspeisen lässt. Beim Fischmann muss ich mir auch immer anhören, dass man den Fisch nur widerwillig in meine Box bettet, weil diese aus Plastik ist und keine Luft dran kommt. Ja, aber sie ist auslaufsicher und zuhause wird das arme Tier befreit. Und dann muss ich immer bestätigen, dass dies innerhalb der nächsten halben Stunde passiert. Nur so nebenbei: Der Fischmann wickelt den Fisch immer in zwei Lagen beschichtete Folie und dann in eine Tüte. Ich bin ja kein Fisch, aber da könnte ich ebenso wenig atmen. Wie gesagt, es kostet Kraft, gegen den Strom zu schwimmen. Es fühlt sich aber auch immer wie ein klitzekleiner Sieg an, wenn man einen Zug getan hat und merkt, dass es vorwärts geht.

Für die familiären Konfliktsituationen und die dazugehörigen endlosen Kompromissverhandlungen schreibe ich einen extra Beitrag. Den gibt es morgen, denn ich muss mich an den Essenplan für die nächste Woche machen und allein das ist Stoff für unzählige Konflikte.

Essensplan

 Also dann, action!
Eure Kerstin

Gedankenkarussell

Karte Nr. 22: „Sie sehen das große Ganze: Zoomen Si sich in Gedanken ein Stück von der Erde weg. Blicken Sie dann auf Ihre Alltagssorgen hinunter- die scheinen jetzt winzig klein zu sein.“

Tja, leider bin ich schon wieder spät dran. Was soll ich da sagen? Also, selbstverständlich hatte meine Raumfähre Verspätung. Und, ich musste um einiges weiter reisen, um einen Gesamteindruck der Situation zu bekommen. Scheint, meine Alltagssorgen nehmen übermäßig viel Platz ein. So viel, dass die Raumstation noch immer zu nah dran war und ich einen Abstecher zum Mond machen musste, um von meinen vielen kleinen Problemen zu entfliehen. Die Verbindung war ziemlich schlecht. Zudem sorgte das Limit meiner Kreditkarte dafür, dass ich meinen Aufenthalt beenden musste. Andererseits wäre ich sonst mit Sicherheit noch immer dort. Daher also die Verspätung.

Gut, nachdem ich nun zurück bin, kann ich ganz ehrlich sagen, dass es wahr ist: Sobald man ein Stück weg ist und dann zurück blickt, erscheinen alle Ängste und Sorgen nichtig und klein zu sein. Erkannte im übrigen auch schon Reinhard Mey als er „Über den Wolken“ unterwegs war. Man fragt sich, warum um alles in der Welt man sich immerzu in solchem Maße aufregt und aufreiben läßt. Warum nur nehme ich alles so ernst? So persönlich? Warum lasse ich mich von meinen Problemen, die gemessen an dem Unglück der Welt, gar keine wirklichen Probleme sind, so runterziehen? Ja, genau so ist es. Doch, sobald man den Alltag hinter sich lässt, entspannt man. Einfach sein. Ein wahrhaft wundervoller Ort, um das Gedankenkarussell unbeschwert zu genießen.

EntspannungsinselDas Problem ist nur, irgendwann muss man zurück kommen. Egal. Und die Sorgen warten bereits am Gepäckband, um einen zu begrüßen.

Liebe Leser, nun ist es soweit: Die letzte Wohlfühlkarte. Bereit? Karte Nr. 23: „Sie fühlen sich geborgen: Sammeln Sie Berührungen und Zärtlichkeiten. Umarmen Sie Ihre Freunde, halten Sie Händchen, berühren Sie die Kollegen zustimmend an der Schulter. Oder gönnen Sie sich eine Massage.“ Ja, das hört sich nach einem würdigen Ende für diese Kategorie an. In diesem Sinne: Bis in einem Monat.

Eure Kerstin

Tatort des Monats Februar

Doppeltatort – sozusagen.

Tatort: Küche.2015_02

Tatbestand: Gläser.

Tatortsäuberung:

Glas 1 (ohne Aufdruck): Da ich es satt hatte, auf den Bruch des letzten Glases aus der Serie zu warten und es aufgrund „Blindheit“ eh nicht mehr zu den ansehnlichen Kollegen im Schrank passte, wurde es nun der Wiederverwertung zugeführt.

Glas 2 (Fußballer/Torwart auf Nuss-Nougat-Glas): Tja, ich fast geneigt zu sagen „ohne Worte“, aber ich habe lange nach einer Alternativfunktion für dieses Glas gesucht. Stifteköcher, Krims-Krams-Sammelbehälter, Schlüsselglas, Pinselbecher usw. Leider passte es einfach zu nichts und/oder zu mir. Also leistet es dem anderen Glas im Glascontainer Gesellschaft.