Was von der elften Rauhnacht (4. Januar) übrigbleibt – November 2017

Manchmal muss man auch einfach das Gegenteil tun, um zum Ziel zu kommen. Ich bin da ein Spezialist. Manch einer tituliert mich dann gerne als Dickschädel und Sturrkopf. So als Tier mit zwei ziemlich imposanten Hörnern ist das für mich kein Problem. Solche Aussagen spornen mich dann nur noch mehr an, die Richtung beizubehalten.

Motto der elften Rauhnacht ist Dankbarkeit, die im Zuge der sich einstellenden Ruhe entsteht. So als Feuerzeichen ist Ruhe ja von Haus aus etwas schwer zu Bewerkstelligendes. Vielleicht liegt es auch an meinem trotzigen Wesen, dass ich mal ein bisschen aus der Routine ausgebrochen bin und eben einfach das Gegenteil von Ruhe gesucht habe.

Also raus aus dem Trott und Dinge auf den Kopf stellen. Auch meine entsprechende Tarotkarte, Mäßigkeit, passt da wieder hervorragend: „Sich so annehmen, wie man ist. Frieden mit sich schließen.“ Erst dann kehrt auch Ruhe, innere Ruhe, ein.

Und so schließt sich der Kreis. „Halten Sie inne und zählen Sie 21 Gründe für Dankbarkeit auf“. So steht es im Buch über die elfte Rauhnacht bzw. den November. Na bitte:

  1. Ein Zuhause haben
  2. Genug zu essen haben
  3. In Frieden leben
  4. Geliebt zu werden
  5. Zu lieben
  6. Freunde
  7. Treffen der Buchgesellschaft
  8. Abendessen mit Freunden
  9. Diskussionen mit dem jugendlichen Mitbewohner
  10. Der erste Schnee
  11. Arztbesuch ohne Befund
  12. Keller nahezu entrümpelt
  13. Ein paar extra Groschen verdient
  14. Träume von Reisezielen für 2018
  15. Apfelbäume gepflanzt
  16. Winterwanderung
  17. Kreativkurs mit vielen Ideen
  18. Aufgeschobene Bürokratie erledigt
  19. Schneewanderung
  20. Freude auf die kommenden Rauhnächte
  21. Gesund sein

Bleibt noch eine Rauhnacht. Ein Monat in 2017. Das Finale sozusagen, bevor ein neuer Kreislauf beginnt.

 

Eure Kerstin

Was von der zehnten Rauhnacht (3. Januar) übrigbleibt – Oktober 2017

Das Motto der zehnten Rauhnacht und somit des Monats Oktober ist Ernte. Es geht darum, zu sehen, was man erreicht, was sich erfüllt hat, auf das bisherige Jahr zurück zu schauen, aber auch zu prüfen, was man für das Kommende beiseitelegen kann.

In Bezug auf den Rückblick kann ich sagen, dass ich selten Jahre wie dieses mit so vielen Wendungen, Hochs und Tiefs, Unvorhergesehenem und nicht zu vergessen glücklichen Momenten erlebt habe. Und ich bin nun schon bald ein halbes Jahrhundert auf zwei Beinen unterwegs.

Diese, also die Beine, wurden leider für meine Begriffe im Oktober auch etwas zu sehr geschont. Ein bisschen mehr Bewegung und das nicht unbedingt nur in luftiger Höhe würden Ihnen und mir guttun, aber wenn man innehält, um Bilanz zu ziehen, fällt es mitunter schwer, gleichzeitig den Weg, der sich vor einem entfaltet, ohne Stolpern zu bewältigen.

Die sich hinziehende, ganz reale, Erkältung hatte insofern auch etwas Gutes: Kein Stolpern. Dafür Zeit, den eigenen Gedanken nachzuhängen. Hier lassen sich also auch die „Samen“ für das Neue finden.

Vom eigenen Körper zum Verweilen so gesehen gezwungen, entwickeln sich aus der scheinbaren Langeweile, Ideen und Pläne: ‚Der Keller muss, bevor er zum Monster wird, endlich entrümpelt werden. Schließlich kann nur dann aus allem etwas werden, wenn das Fundament stimmt. Ein unaufgeräumter, vollgestellter Keller ist da absolut kontraproduktiv.‘ Ich denke, damit werde ich eine Weile beschäftigt sein. Die erste Hürde, sich in die tageslichtfernen Katakomben vor zu wagen, ist genommen. Und wie wir alle wissen, ist der erste Schritt immer der schwerste.

Was ich aus den bisherigen Rauhnächten und den vergangenen Monaten mitgenommen habe, ist, dass sich die Tarotkarte vom 3. Januar mit ihrer Botschaft genau an der richtigen Stelle platziert hat: „Die größte Stärke des Menschen ist seine Hoffnung. Vertraue in Deine Zukunft.“ Wer, und da zähle ich mich auch dazu, nicht jede Karte bis in Detail kennt, es war/ist der Stern. Und das ist doch eigentlich ein ganz wundervoller Gedanke, dass trotz allem, immer ein Licht den Weg beleuchtet, über den wir manchmal stolpern und manchmal schon fast zu fliegen scheinen.

2017_10

Der November ist noch ganz frisch und zeigt sich heute von der stillen Seite. Er bietet auch die Chance, nach der Ernte Ruhe einkehren zu lassen. Ich bin gespannt.

 

 

Eure Kerstin

Was von der neunten Rauhnacht (2. Januar) übrigbleibt – September 2017

Der September fliegt vorbei, der Herbst vertreibt den Sommer und die Unbeschwertheit mit aller Kraft. Wind und Wetter sorgen für unruhige Zeiten.

Im Rückblick auf den zweiten Januar, also die neunte Rauhnacht, hat sich dies wahrlich abgezeichnet, denn an genau diesem Tag stellten sich die Vorboten meiner darauffolgenden Operation ein, über die ich dann hier berichtet hatte. Also nicht nur der berühmte Sturm im Wasserglas.

Hätte es mir ein Zeichen sein sollen? Hätte ich mehr darauf achten sollen als der September begann? Habe ich mich von der dazugehörigen Tarotkarte irre und in Sicherheit leiten lassen, als ich die Mäßigkeit als reine Harmonie deutete? Normalerweise gewährt mir meine Intuition die entscheidenden Hinweise.

Die Sache mit der Intuition ist die: Es braucht Mut, um ihr zu folgen und sich auf sie einzulassen. Und um Mut zu haben, braucht es Freiheit. Wer zu sehr bedrängt, verunsichert und eingeengt ist, hat keine Chance, seinen Gefühlen Raum zu geben und seinen Gedanken Taten folgen zu lassen. Und auch, wenn die innere Stimme noch so sehr um Gehör bittet und einen förmlich anschreit, wird man nicht in der Lage sein, dem Chaos Einhalt zu gebieten.

Gefangen in den Ereignissen und Umständen, die mein Leben derzeit bestimmen, habe ich mich zurück gezogen. In der Hoffnung, Ruhe möge einkehren und mir so die Möglichkeit bieten, eine Bestandsaufnahme zu erstellen und gleichzeitig nach vorn zu schauen, was machbar, was ertragbar ist. Ein Zustand des gelähmt Seins war alles, was ich erreicht habe. Und trotzdem habe ich nicht aufgegeben. Verzweifelt ja, aber nicht gescheitert. Nicht das Leben verflucht, sondern die Lebenssituation.

Viel zu spät wurde mir bewusst, dass die Intuition nicht nur Mut braucht, sondern auch Hilfe von außen, wenn man selbst den eigenen Gefühlen nicht mehr traut. Die Tarotkarte hätte es mir sagen können. Ihre Zahl ist die vierzehn und steht unter anderem für die vierzehn christlichen Nothelfer. Von diesen wären mindestens drei für eine Bitte in Frage gekommen. Das Bild selbst stellt St. Michael dar und auch der Michaelistag fällt auf den 29. September. Der Erzengel ist zwar kein christlicher Nothelfer, aber es geht um das Abwägen von gut/richtig und böse/falsch, das rechte Maß und den Gleichklang von Intuition, unbewussten Kräften und der Realität. Der 29. September auch der Tag, an die Entscheidung über die Zukunft endgültig war. Wie einfach einem doch vieles im Nachgang erscheint.

Mut

Noch ist keine Entspannung und Ausgeglichenheit in Sicht, aber die Wogen glätten sich zusehends und die Welt scheint nicht mehr ganz so verrückt. Ob der Oktober bereits Früchte trägt, die sich ernten lassen, wird sich zeigen.

 

Eure Kerstin

Was von der achten Rauhnacht (1. Januar) übrigbleibt – August 2017

Der Januar als erster Monat des Jahres, ein Sinnbild für den Neuanfang. Ein neues Jahr, eine Fülle an Möglichkeiten und Chancen. Der August als das Pendant im Rauhnächtekalender, auch dieser steht im Zeichen der Fülle. Und das hat er absolut erfüllt. Eine Fülle an Eindrücken, Erlebnissen und Entdeckungen. So viel, dass ich noch immer den Wind, das Wetter und die Sonne in mir spüre.  

 Und natürlich auf das fast schon obligatorische Gipfelglücksbild.

 zGipfel

Der September und der Herbst sind mittlerweile schon ein ganzes Stück eingezogen, Zeit, ein bisschen in sich reinzuhorchen und inne zu halten. Bin gespannt, welche Weg meine Intuition gehen wird.

 

Eure Kerstin

Was von der siebten Rauhnacht (31. Dezember) übrigbleibt – Juli 2017

Beim Zusammenstellen des Rückblicks ist mir gerade aufgefallen, dass ich vor lauter Gesellschaft und gesellschaftlicher Aktivitäten, kaum Fotos gemacht habe. Das nehme ich mal als positives Zeichen. Und auch dafür, dass sich so viele Ereignisse aneinander gereiht haben, dass es schon fast schwer war, Schritt zu halten. Ein wahres Fest, ganz im Sinne des 31. Dezembers, seines Zeichens Silvester.

Es war wirklich ein bewegender Monat mit zahlreichen Höhepunkten:

Wallberg, Geigelstein, Hinteres Sonnwendjoch auf der Bergseite.. 

das Sommertollwood und die Auerdult auf der Talseite….

 und eine reichhaltige Ernte und vorausschauende Vorratshaltung auf der Gartenseite… 

sowie das Treffen der Buchgesellschaft auf der Hausseite. 

Buchgesellschaft

Hin und wieder war es gar so viel Aktion, dass ich froh um jede stille Minute war. Dann wurde es so ruhig, dass sich mitunter ungewöhnliche Begegnungen eingestellt haben. So konnte ich viele Meter neben einem schwimmenden Biber schlendern, mich einem unerschrockenen Eichhörnchen mitten in der Stadt beim Knacken einer Nuss bis auf wenige Meter nähern und auch das Murmeltier zog es erst auf den letzten Metern vor, seinen Bau aufzusuchen. Leider bin ich in solchen Momenten von dem Erlebnis immer so in Bann gezogen, dass ich erst hinterher an ein Festhalten in Form eines Fotos denke. Selbst die Katze aus der Nachbarschaft, die meinen Sonnenplatz auf der Terrasse genießt, kriege ich nicht bildlich festgehalten. Vielleicht ist es aber auch besser/schöner/intensiver so.

Nun steht der August ins Haus. Mal sehen, wie sehr dieser ausgefüllt ist. Und welche Gelegenheiten sich bieten, diesen zu genießen.

Eure Kerstin

Was von der sechsten Rauhnacht (30. Dezember) übrigbleibt – Juni 2017

Ein absolut von Aktivität lebender Monat Juni geht zu Ende. Genau nach dem Motto der sechsten Rauhnacht. Zwar weniger geprägt von Naturerlebnissen, dafür aber jede Menge anderer Ereignisse. 

Im Garten wurde ein neuer Versuch, Salat in Eigenanbau zu züchten, in Angriff genommen. Diesmal fällt die Ernte hoffentlich vor das Festmahl der Schnecken. Also bitte Daumen drücken. Danke. 

Besonders im Bereich des Schreibens war der Sonnwendmonat für mich sehr intensiv und mit vielen neuen Eindrücken verbunden. Neben meiner Nachbetrachtung zum Verzichtsprojekt, war ich mal wieder bei einer Schreibwerkstatt zum Thema Spannung. Was soll ich sagen, es war spannend. Ich genieße es jedes Mal wieder, in andere Welten einzutauchen – wenn auch nur für ein paar Stunden.

Daneben wurde viel gelesen, was ich in den letzten Monaten immer ein bisschen vernachlässigt habe. Apropos: Liebe Buchgesellschafter, das nächste Treffen steht bevor. Das wird interessant bei der Lektüre. Da bin ich sicher. 

Einhergehend mit dem Verzicht wurde ja auch ausgemistet. Leider ist das Vorhaben, den Ballast aus dem Keller auf dem Flohmarkt an glückliche Neubesitzer und -nutzer weiterzureichen ins Wasser gefallen. Trotzdem sechs Euro eingenommen und des Monster Keller ist dann einfach im Herbst dran. Da bin ich schließlich schon mit Monstern ganz anderen Kalibers fertig geworden. 

Klar, draußen war ich auch. Kurz, mit knackigem Anstieg und einer beeindruckenden Kulisse. 

Leider trotz des traumhaften Wetters etwas zu selten, aber dafür wird der Juli meine Gesellschaft wieder vermehrt unter freiem Himmel genießen dürfen. Darauf freue ich mich. Egal, bei welcher Tageszeit.

 

Eure Kerstin

 P.S.: Ach ja, die Punkte aus dem Vormonat sind soweit alle unter Dach und Fach. Fast

Was von der fünften Rauhnacht (29. Dezember) übrigbleibt – Mai 2017

Um den eigenen Weg zu finden, braucht es Planung und Strategie. Es heißt, den Überblick zu gewinnen. Und genau das habe ich im Mai durchwegs gemacht. Am 29. Dezember übrigens auch. Es ging dabei darum, für alle Bereiche des Lebens einmal den Überblick zu bekommen und dann strategisch zu verfolgen, oder eine Strategie für die Zukunft festzulegen, oder zumindest an ihr zu arbeiten. Fünf Strategiepunkte für den fünften Monat:

  1. Der Schuljahresendspurt für den jugendlichen Mitbewohner und die Strategie, das Schuljahr noch für sich zu entscheiden.
  2. Für den Sommer Urlaubspläne schmieden, auch wenn die Umsetzung sich in den Juni hinziehen wird.
  3. Budget durchrechnen, welche Anschaffungen (Fahrrad) beziehungsweise Pläne (Wohnung streichen vs. Garten neu gestalten) realisiert werden können.
  4. Projekt „Verzicht kostet – Review“ in der Theorie ausarbeiten (wird im Juni in die Tat umgesetzt – versprochen).
  5. Szenarien für die Zukunft durchspielen, um die räumliche Distanz zweier Wohnungen in ein Zuhause zu verwandeln.

Daneben bin ich, ganz klar, so viel wie möglich draußen gewesen. Um den Blick schweifen zu lassen, neue Ein- und Ausblicke zu bekommen.

  

04 Wolken

Blick nach oben

 

05 Maiglöckchen

Blick nach unten

 

06 Wettersteingebirge

Blick nach vorn

Ach ja, ich hatte am 29. Dezember wie der Zufall es so will, „Die Herrscherin“, die dritte Karte im Tarot, gezogen. Wie passend, ist doch die Zahl drei die Vereinigung der Gegensätze, die ausgleichende, erste reale Zahl, welche die neue Ebene und gleichzeitig Ausgangsbasis für den nächsten Schritt bildet. Es geht um Urvertrauen, Wachstum, Sehnsucht und Vielfalt.

Im Juni muss also so einiges in die Tat umgesetzt werden. Da bin ich auf die Ergebnisse gespannt.

Eure Kerstin

Was von der vierten Rauhnacht (28. Dezember) übrigbleibt – April 2017

Die Neugierde auf den April war dieses Jahr besonders groß. Von Haus ein spezieller Monat für mich, da mein Geburtsmonat. Daneben fällt zumeist Ostern mit in den April und damit das Ende der Fastenzeit. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch, dass hierzu der Entschluss, auf Süßigkeiten zu verzichten, gefasst wurde. Auch eine Form der Neugierde, nämlich der, ob man es schafft, der Versuchung zu widerstehen. Zu meinem Leidwesen muss ich sagen, dass ein knappes halbes Dutzend Mal schwach geworden bin, dann aber nur minimal, wenn das irgendwie als mildernde Umstände geltend gemacht werden kann.

Neugierde ist auch das Thema der vierten Rauhnacht. Es heißt, „wenn wir neugierig auf uns selbst und andere sind, öffnen wir uns auch für neue Gedankenwelten.“ Dem kann ich nur beipflichten und die Tarotkarte, die ich am 28. Dezember dazu gezogen hatte, war der Narr. Wie passend, denn (fast) niemand ist neugieriger auf die Welt und das Leben als das Kind in uns, wenn wir es denn lassen. Also dann…
Gleich zu Beginn ging es hoch hinauf, mit herrlichem Blick vom Fockenstein auf den Tegernsee. 

Wasseraffin blieb es auch beim Ausflug an den Spitzingsee, auch wenn diese bildlich nicht festgehalten wurde.

 

Ganz besonders große Neugier hat der erste gemeinsame Urlaub mit dem Mann an meiner Seite geweckt. Dazu möchte ich noch ein Zitat von Erasmus von Rotterdam anfügen: „Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.“ Und genau das trifft es hundertprozentig. Und wer nun neugierig ist, dem sei gesagt, es war ganz wunderbar verrückt, trotz Wetterkapriolen, wie die Bilder aus der Sächsischen Schweiz vom Malerweg auch beweisen.

Brandaussicht

Schrammsteine

Elbsandstingebirge

Tja, und der April wäre nicht der April, wenn er keinen Eindruck hinterlassen würde. Diesmal mit Schnee und tagelangem Kälteeinbruch.  

Neugierig und verrückt geht es weiter, da bin ich ganz sicher. Also, neugierig bleiben! Immer!

Eure Kerstin

Was von der dritten Rauhnacht (27. Dezember) übrigbleibt – März 2017

„Aufbruch“ heißt es im März und so auch in der dritten Rauhnacht, dem 27. Dezember. Nun, der Aufbruch fand sozusagen zweimal statt. Bereits am 27. Dezember war dies zu spüren, als ich diesen ebenso genussreich und wie sportlich bei einem Tag in Sauna und Therme verbrachte. Ein Geschenk an die liebste Tante und in dem Sinne auch an mich selbst.
Der Monatsbeginn wurde ja schon in Südtirol begangen, da dort unsere alljährlichen Faschingsferien verbracht werden. Es gab sogar noch mal kräftig Neuschnee,

gefolgt von schönstem Sonnenschein mit herrlicher Fernsicht.

 Den „zweiten“ Aufbruch lieferte die Natur, denn überall fing es an zu sprießen und zu blühen. 

Blumenpracht

erste Farbkleckser

Auch die Tierwelt genoss die ersten warmen Sonnenstrahlen

Den Schneehasen hat zwar mein Auge live und in Farbe gesehen, aber für das Beweisfoto war die Kamera beziehungsweise ich zu langsam.

 

Und natürlich musste ich ein Kontrastprogramm

…mal am Wasser entlang

…mal im Frühnebel unterwegs

…und dann über die Nebelwolken hinaus

für den Wanderneuling an meiner Seite auf die Beine stellen, damit dieser nicht gleich entmutigt die Flinte ins Korn wirft, wenn es mal länger und/oder steiler zugeht. Auch ein Aufbruch, wenn man so will.

Ein abwechslungsreicher Monat geht zu Ende und schon warten jede Menge neue, spannende und erlebnisreiche Tage auf mich. Große Vorfreude! Aber davon mehr beim nächsten Mal.

 

Eure Kerstin

 

 

Was von der zweiten Rauhnacht (26. Dezember) übrigbleibt – Februar 2017

Der 26. Dezember beziehungsweise der Februar steht unter dem Motto „Frieden“. Nun ja, der zweite Weihnachtsfeiertag war tatsächlich recht friedlich, hingegen lässt sich das für den zurückliegenden Februar so irgendwie gar nicht sagen. Allerdings hatte ich als Tarotkarte auch den Wagen gezogen und der steht ja bekanntlich nicht für ruhiges Fahrwasser. 

Gleich zu Beginn musste bei eisigen Temperaturen eine traurige Familiennachricht verkraftet werden, die uns den ganzen Monat lang begleitet hat und auch weiterhin für manch schmerzliche Erinnerung sorgen wird. „Tschüss, Opi!

Eisfall

Eisfall

Um auf andere Gedanken zu kommen, wurde ein Ausflug zur Montgolfiade an den Tegernsee unternommen… 

Montgolfiade

…und ein Spaziergang am Waginger See unternommen… 

Waginger See

…und dann noch an den Simsee. simsee

Ruhe und Frieden im Baummuseum baumringe

Statt Kamellen gab es Bounty auf 2.200 m… bounty

….und statt Fasching jede Menge wilde Skiabfahrten. skiline

So sportlich geht es direkt in den März, den Rückblick gibt es aber erst am Ende des Monats. Und bis dahin gilt es, noch jede Menge zu erleben.

Eure Kerstin