Vertrauen ist der Anfang von allem

Das inzwischen geflügelte Wort, mir in einem im Nachgang perfekt gewählten und wohlüberlegten Moment derart zugespielt, damit ich mir meine Bedenken und Vorbehalte klar vor Augen führe, um diese doch bitte nach und nach, am liebsten aber sofort über Bord zu werfen, ist nicht nur der Anfang, sondern auch die Basis und Intensität von allem.

Den Anfang einer Beziehung, einer jeden wohlgemerkt, festzulegen, zu beziffern, ist in den meisten Fällen gar nicht so einfach. Wodurch definiert sich der Anfang? Der erste Kontakt? Oder lässt sich der Anfang sogar schon im unbewussten Bereich unserer Gedanken und Gefühle ausmachen? Der Wunsch nach einem Beginn an sich? Oder ist es das ganz typisch Konkrete? Der erste Kuss, der Handschlag, das erste gemeinsame Projekt, das erste Essen usw. Die Liste ließe sich wohl bis ins Unendliche ausweiten, was nur zeigt, dass der Anfang oftmals aus mehreren Komponenten besteht und nicht so eindeutig ist, wie wir uns das im Nachhinein vielleicht wünschen.

Das Ende hingegen schon. Das lässt sich ziemlich klar definieren, auch wenn der Weg dahin schleichend verlaufen mag. Am Ende ist immer ein Punkt.

Vielleicht machen Anfänge aus diesem Grunde auch mehr Spaß und sind gleichzeitig auch viel schwieriger und mitunter vielschichtiger und verunsichernder. Vertrauen hin oder her.

Doch bei einer Reise ist der Anfang, zumindest der physische recht eindeutig definiert und hinterlässt bei allen Beteiligten Spuren. Aufregung, Spannung, Freude beim Reisenden. Aufregung, Spannung, Melancholie bei dem, der zurückbleibt. Egal wie tief und groß das Vertauen ist.

Und so schicke ich dem Reisenden und einfachen Mann auf diesem und für alle Wege Grüße hinterher. Piratengrüße. So lange es eben dauert, denn wenn das Vertrauen den Anfang macht und diesem den Weg ebnet, dann kennt die Liebe keine Grenzen.

2 Gedanken zu „Vertrauen ist der Anfang von allem

  1. Liebe Piratin Kerstin,
    du bist wohl der einzige und beste Grund, einen Kommentar zu schreiben,- meinen ERSTEN übrigens. Jetzt, wo ich weiß, dass du ihn prüfen wirst, ob er wohl anständig genug ist, hier auf dieser, DEINER Seite veröffentlich zur werden, gebe ich mir besonders viel Mühe, mich in einfachen Worten auszudrücken, so wie sich das für einen einfachen Mann gehört. Das mit dem Vertrauen ist am Anfang deshalb auch so schwierig, weil uns ein zu Beginn in jeder Beziehung „Unbekannter“ verunsichert und unsere eigenen Glaubenssätze in Frage stellt. Deshalb kann ein (neue) Beziehung auch nie mit einem Punkt beginnen, höchstens NACH einem, nämlich dem, der NACH der letzten gesetzt wurde.
    Der Punkt bekommt so eine besondere Bedeutung, entweder, weil Frau oder Mann einen macht oder beide auf einen kommen. „Komm auf den Punkt“ ist eine Formulierung für all diejenigen, die um den heißen Brei herumreden, dies viel öfter aus Unsicherheit als aus Unfähigkeit. Als einfacher Mann, dem diese, DEINE Geschichte nun gewidmet ist, möchte ich dir DANKE sagen für deine Unsicherheit und die vielen kleinen wie großen GESCHENKE seit wir uns „auf hoher See“ begegnet sind, allen voran deinen Humor, deiner Kreativität, deiner Zuneigung und natürlich deiner Hartnäckigkeit in Bezug auf die Auseinandersetzung mit mir, dem einfachen Mann, der es dir bestimmt nicht immer leicht macht.
    Du hast in den letzten Wochen und Monaten ganz schön mein Herz, Hirn und meinen Bauch „geentert“ auf deine dir sehr eigene Art, DANKE dafür.
    Bleib dir treu und lass öfter die Piratin aus dir heraus, soll heißen: sei frech, gerade heraus und nimm dir (öfter) die Freiheit, so zu sein, wie du dich fühlst, denn Freiheit bekommt Frau nie geschenkt, sie muss sie sich nehmen.
    In diesem Sinne einen Hilfs-Piratengruß

    von deinem Piratenpraktikanten auf Reisen.

    • Lieber Edgar
      Piratenehrenworte müssen gehalten werden und einen Kommentar zu beantworten gehört sich, selbst wenn dieser zu einer Kategorie gehört, die ich für gewöhnlich nicht so in den öffentlichen Raum hinaustragen würde, womit wir eigentlich schon bei den Glaubenssätzen, der hohen See und dem Entern wären.
      Und insofern treffen Deine Worte, ich würde bei Dir immer direkt vorn im Wind stehen, es so ziemlich genau. In so manchem Sturm stelle ich mir dann die berühmte Szene aus Titanic vor und dass Du mich einfach die Schönheit und das Wunder der Freiheit spüren lassen möchtest und gleichzeitig felsenfest hinter mir stehst, bereit mich aufzufangen.
      Unbekannte Gewässer sind auf Seekarten als weiße Flecken auszumachen und die Neugier, diese zu erkunden, zwingen einen, sich auf seinen Instinkt zu verlassen, seinen Gefühlen und sich selbst zu vertrauen. Entsprechend umsichtige Navigation bewahrt einen vor der Gefahr, Schiffbruch zu erleiden, während gleichzeitig Bindestriche, Fragezeichen, Kommas und so mancher Punkt gesetzt werden. Und selbst, wenn man glaubt, auch den letzten Winkel entdeckt zu haben, kann man sich nie ganz sicher sein, welche Schätze, manchmal auch Abgründe und versunkene Wunder sich noch unter Wasser befinden.
      Danke Dir für diese zauberhafte und wunderschöne Liebeserklärung. Und ja, das, was so mancher Film und auch Buch vermag, nämlich mich zu Tränen rühren, hast Du mal eben mit den Worten eines einfachen Mannes getan.
      In Liebe, herzliche Piratengrüsse an den Reisenden und hoffentlich bald Heimkehrenden.

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