Was von der zwölften Rauhnacht (5. Januar) übrigbleibt – Dezember 2017

Das Ende und gleichzeitig der Anfang. Der Kreislauf der Zeiten beginnt von vorn und ebenso erneut die Rauhnächte. Der Dezember bildet den Abschluss und gleichermaßen den Beginn. Eigentlich eine schöne Vorstellung, dass alles immer im Fluss und in Bewegung ist.

Doch ebenso fühlt man sich, gerade im Dezember, irgendwie auch immer ein bisschen wie Bill Murray in „Täglich grüßt das Murmeltier“. Jedes Jahr aufs Neue die immergleichen Fragen und Ängste sowie hektisches Treiben. Die vielgepriesene friedliche Stille und Ruhe zeigt sich, wenn überhaupt, erst dann, wenn man zu nächtlicher Stunde das stille Örtchen aufsucht und den eigenen Geräuschen lauscht.

Das hektische Treiben wurde von mir zwar inzwischen aufgrund eines ausgeklügelten Schlachtplans zur wohlgeordneten Betriebsamkeit. Bei allem anderen aber bilde ich keine allzu große Ausnahme und so wächst dieses Gebilde „Weihnachten“ alljährlich regelmäßig seit September zu einem bedrohlichen Kartenhaus, das meist nur wenig Spielraum für Neues zulässt. Paradoxerweise freue ich mich gleichzeitig aber auch immer wieder auf diese Zeit. Und trotz des Rummels und so manch wehmütiger Gedanken könnte ich nicht sagen, wie ich es mir das Fest der Festes „besser“ vorstellen könnte. Es wird gelacht, gefeiert, gegessen, also eigentlich alles, was man sich so vom Leben wünscht.

Dass die zwölfte Rauhnacht da unter dem Motto „Weisheit“ steht, ist immerhin ein Lichtblick, mehr aber (noch) nicht. Und auch die Tarotkarte – Der Magier – des fünften Januars lässt vermuten, dass zumindest die Richtung stimmt. Irgendwo in mir drin muss es also alles schlummern: Die Fähigkeit, mit Alltagsproblemen spielend fertig zu werden und Altes mit dem Wissen, dass Alles schon da ist, zu verabschieden.

Der Dezember zeichnet sich letzten Endes auch dadurch aus, dass ich mit Spannung den Neuanfang erwarte. Ein kurzer Blick zurück und dann voll Zuversicht ins Abenteuer 2018.  

Zukunft

Es wird gelacht, gefeiert, gegessen, also eigentlich alles, was man sich so vom Leben wünscht.

 

Eure Kerstin

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