Tatort des Monats September

Ich glaube, das ist eine Premiere: Ein ungeplanter, unfreiwilliger Tatort.2016_09

 Tatort: Irgendwo auf dem Weg zwischen Büro und Bahnhof.

 Tatbestand: Schal (leider nur ein Tatortfoto verfügbar)

Tatortsäuberung: Erübrigt sich sozusagen. Leider. Da ich den Zug erreichen musste und mal wieder auf den letzten Drücker (das mache ich noch schnell fertig) aus dem Büro gestürmt bin, wurde bei gefühltem Tempo 50km/h mit dem Fahrrad die Verspätung wett gemacht. Ohne Rücksicht auf Verluste, wie ich am Bahnhof feststellen musste. Natürlich blieb keine Zeit mehr, um zurück zu fahren. Und wie erwartet blieb auch die spätere Inspektion nach der Rückkehr erfolglos. Sehr schade und traurig. Der Schal war wirklich schön und kuschelig. Warum es immer die Lieblingsdinge sind, die man verliert, ist mir ein Rätsel. Nun wird der Staffelstab eben an einen anderen Schal weitergegeben. Sind ja noch genug da, wie ich beim Blick in die Schublade feststellen konnte.

 

 

 

5 Gedanken zu „Tatort des Monats September

  1. Es gefällt mir natürlich nicht, dass du den Schal verloren hast. Aber dafür umso mehr, wie „nett“ du das Ereignis umschreibst. Ja, die schönen Dinge, die finden sofort neue Abnehmer. Wäre ja aber auch ein Wunder gewesen, hättest du ein hässliches, kratziges Etwas um den Hals getragen, das du – selbstredend – dafür natürlich nie verloren hättest… So ist’s im Leben. Du musst dich entscheiden: Weich, flauschig und schön vs. kratzig, hässlich, völlig daneben… 😀
    Ärgere dich nicht allzu sehr, vielleicht freut sich jemand ganz dicke über diesen Schal, dann war es deine gute Tat für den Tag. ♥
    Liebe Grüße von Anni

    • Danke Anni, ja, ich bin nur etwas betrübt, denn schließlich besitze ich noch den einen oder anderen. Insofern hoffe ich, der/die neue BesitzerIn weiß den Schal (Kaschmir) zu schätzen. Ich hätte bei sowas ja immer ein gewisses Unbehagen, weil es ja nicht mein rechtmäßiges Eigentum wäre. Liebe Grüße, Kerstin

      • Das stimmt, Kerstin, mir ginge es da ähnlich, dass ich den Schal gar nicht tragen wollte, würde er mir nicht gehören. Ich habe als Jugendliche seinerzeit mal 10 DM auf dem Boden vor dem Supermarkt gefunden. Es war weit und breit niemand mehr zu sehen und so habe ich das Geld behalten. Glaube mir, da habe ich heute manchmal noch ein schlechtes Gewissen wegen…
        Aber jetzt ist es, wie es ist mit deinem Schal, da nutzt als das Grämen nichts, das betreibt nur dir Kummer(falten). Sieh es als aktives Auf- bzw. Ausräumen und so, dass die anderen Schals so ihre Chance bekommen haben, zu der sie sonst vielleicht gar nicht gekommen wären. Kleiner Spaß… 😉

  2. Himmel, ich lese gerade nochmals meinen Kommentar. Ich klinge ja wie ein Legastheniker, keine Ahnung, was meine Gedanken da umgetrieben haben, dass diese nicht 1:1 umgesetzt haben, was ich gedacht habe. Oder habe ich gar so verwirrt gedacht? Wahrscheinlich war es wieder dieses schlechte Gewissen von damals. Die 10 DM. Du weißt schon… 😀
    Komm gut in den Tag und die neue Woche, viele Grüße | Anni

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