Lebensmittelpunkte – kurz und knackig

Lebensmittel scheinen ein schier unerschöpfliches Thema zu sein und ich könnte noch jede Menge dazu schreiben und vielleicht werde ich ja irgendwann zum Wiederholungstäter. Letztendlich finde ich aber wichtig, dass man trotz Verzicht, sich ein gesundes Verhältnis zur Ernährung bewahrt und auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Beim Verzicht und dem Weg zum einfachen Leben geht es ja nicht nur um ethische und ökologische Ziele, sondern auch darum, glücklicher zu sein, sein Leben zu entrümpeln und mehr Zeit für Freunde und Familie zu haben.

Glück

Und gerade bei den Nahrungsmitteln zählt für mich ebenso, dass sich Umweltbewusstsein und Praktikabilität vereinbaren lassen. Wie gesagt, es bringt nichts, wenn ich sämtliche Märkte und Bio-Läden im Umkreis von 100km abklappere und regelmäßig dafür Stunden im Auto verbringe. Das hat dann auch nichts mehr mit Nachhaltigkeit zu tun. Ich für mich habe da derzeit einen ganz guten Kompromiss gefunden, was das Einkaufen (Bio-Ware im Supermarkt) und die Lebenssituation (rebellischer, jugendlicher Mitbewohner mit ausgeprägtem Hang zu Fleisch und Fast Food) betrifft.

Kurz und knackig hier die Kapitelbilanz, die ein bisschen was von einer Milchmädchenrechnung hat. Und zwar zum einen, da ich nicht mehr so ganz genau nachvollziehen kann, seit wann ich mein Einkaufsverhalten im Bereich Nahrung angepasst habe und dies ja auch irgendwie ein leicht fließender Übergang war und ist. Und zum anderen, da ich in meinem Haushaltsbuch den Posten Lebensmittel nicht explizit ausweise. Dieser ist unter Lebenshaltung zusammen gefasst und es fließen auch die Kosten für Kosmetika, Putzmittel, Kerzen, Briefmarken und Reinigung mit ein. Insofern mag es nicht 100% transparent und korrekt sein.

Aber gut, so sieht die Punkteverteilung aus:

Jahre Kosten pro Monat
2009 – 2014 €507,00
2015 – April 2016 €491,00

Also, das hat mich selbst wirklich überrascht. Man denkt ja immer, Bio ist so teuer und man kann es sich nicht leisten. Hinzu kommt, dass der jugendliche Mitbewohner ja noch wächst und im Laufe der letzten Jahre zunehmend mehr Futterbedarf hatte – ich also mehr einkaufe. Und wenn man auch noch bedenkt, dass die Preise ja im Allgemeinen steigen, dann finde ich die Bilanz absolut erstaunlich. Insgesamt macht das zwar „nur“ eine Ersparnis von €192,00 im Jahr, aber immerhin. Ich bin platt, fast so wie das Huhn aus dem Beitrag „Heute bleibt die Küche kalt„.

Apropos: Liebe M., hiermit die Einladung zum gemeinsamen Kochen auch meine Kosten. Das Fleisch von den Weideschweinen aus dem TV-Beitrag „Vom Leben der Schweine“ habe ich schon bestellt.

Beim Blick auf den Kalender musste ich feststellen, dass der April schon sehr weit fortgeschritten ist und ich noch gar nicht alle Punkte aus meinem Projekt „Verzicht kostet“ in meinem Nachhaltigkeitsmonat erledigt habe. Daher werde ich wohl in die Verlängerung gehen. Zuerst muss ich aber meine Reserven auffüllen und nehme ein paar Tage blogfrei. Und weil am Sonntag auch noch Tag der Arbeit ist, geht es erst nächste Woche weiter mit den Gegenständen des täglichen Lebens.

 

Also dann, vor der action erst mal Pause!
Eure Kerstin

8 Gedanken zu „Lebensmittelpunkte – kurz und knackig

  1. Ich möchte dich teilhaben lassen an der Situation die sich gerade im Hause Murphy Bluebird ereignete.

    Etwas übermüdet auf der Couch, bin ich über „Liebe M. hiermit die Einladung….“ gestolpert.
    Und zwar deshalb, weil meine Wahrnehmung daraus ein „LiebeR M. hiermit die Einladung…“ gemacht hat. (wobei M natürlich für Murphy steht 😉 )

    Gedanklich habe ich schon ein Mitbringsel gesucht, bis mir durch den Kopf ging, dass da eventuell doch etwas anderes stand und gemeint war….

    Ich musste etwas schmunzeln. So lese ich also weiter deine Beiträge, bis der Tag kommt, wo ich denn doch eingeladen werde 😉

    • Ha, ich hatte da ebenfalls eine kurze Schrecksekunde: Was, wenn nun jede M. sich eingeladen füllt und ich damit sowas, wie so eine Art Facebook offene Einladung ausgesprochen habe, wo dann 1000 Leute und mehr bei mir vor der Tür stehen und was zu Essen haben wollen. Das wäre ein schönes Schlamassel.
      Und, was die Einladung an Murphy betrifft, es ist ja noch nicht aller Tage Abend, wer weiß 😉
      Liebe Grüße, Kerstin

      • Uh ich liebe Spannung 🙂 Ich werde deine Beiträge weiterhin auf versteckte Botschaften prüfen. Eines Tages lese ich dabei sicher eine eindeutige Einladung 😉

        Was Facebook angeht: Solang du deine Beiträge nicht mit halbnackten Frauen oder süßen Katzenbabys schmückst, musst du vermutlich keine Angst haben, dass sich die breite Masse für das geschriebene Wort interessiert :-/

  2. Pingback: Das bisschen Haushalt… | alltagseinsichten

  3. Pingback: abgespeist und angebissen – die Lebensmittelfrage | alltagseinsichten

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