Hautnahe Einblicke

SchönheitDie Haut ist unser größtes Organ. Und unbeschreiblich sinnlich. Auf einem Quadratzentimeter befinden sich:

  • 150.000 Pigmentzellen
  • 5.000 Sinneszellen
  • 100 Schweißdrüsen
  • 15 Talgdüsen
  • 5 Haare
  • 4 m Nervenbahnen
  • 1m Blutgefäße

Zwischen 15 und 20 Prozent unseres gesamten Körpergewichtes sind Haut. Mit ihr nehmen wir Berührung, Spannung, Druck und Temperaturunterschiede wahr. Und das selbst, wenn wir schlafen. Unser Tastsinn zählt zu den wichtigsten menschlichen Wahrnehmungssytemen, der unser Überleben sichert. Mit ihm „begreifen“ wir bereits als Säuglinge unsere Umwelt und fortan fließen alle Informationen in unserem Denkprozess mit ein.

Die Haut ist ein ganz wundervolles Organ, das sich Zeit unseres Lebens regeneriert. Und das im Grunde ganz ohne zusätzliche Pflege. Wenn wir ihr also helfen wollen, gesund zu bleiben, sollten wir ihr vor allem natürliche Luft zum Atmen bieten. Unsere Haut ist neben dem, was wir dem Körper zuführen, auch allen Einflüssen von außen schutzlos ausgeliefert. Es liegt also in unserem Verantwortungsbereich, unsere Hülle mit der entsprechenden Sorgfalt zu behandeln und zu pflegen.

Dabei müssen es keine sündhaft teuren Cremes, Salben, Gels, Pasten und so weiter sein. Mehr bedeutet nicht unbedingt besser. Denn vor allem der Säureschutzmantel und die Bakterienflora reagieren empfindlich auf allzu gut gemeinte Anstrengungen. An dieser Stelle muss ich noch betonen, dass das Kapitel Kosmetik und Hygiene natürlich ein sehr intimes Thema ist. Jede Haut ist anders und das, was ich hier schreibe, mag nur auf mich zutreffen. Aber vielleicht führt es zumindest zu einem Denkanstoß.

Der Bereich der Bio-Produkte in der Kosmetik- und Hygienesparte nimmt beständig zu. Ich erinnere mich noch, das muss so vor vier Jahren gewesen sein, da sind wir Mädels zu einem Wellnesswochenende aufgebrochen und residierten ganz stilecht in einer Suite mit mehreren Räumen. Meine Zimmergenossin meinte, als wir unsere Tiegel und Töpfe im Bad arrangierten, ob ich denn noch ein Deo mit Aluminium benutzen würde. Und ob ich nicht wüsste, dass das krebserregend sei. Darüber hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht und ich glaube, das war der Moment, an dem ich angefangen habe, um zu denken.

Seitdem ist in den Läden und in meinem häuslichen Schönheitssalon eine Menge passiert. Ich habe viel ausprobiert und manches wieder verworfen (z.B. „Die Sache mit der Handcreme“) und so nach und nach jede Sektion umgestellt auf Produkte mit natürlichen, biologischen Inhaltsstoffen.

Fertig bin ich noch nicht. Aber das ist man ja irgendwie nie so ganz. Wichtig ist, dass man sich bewusst entscheidet, welchen Weg man einschlägt. Jede Entscheidung kann korrigiert und optimiert werden, bis man sich gut fühlt.

Soweit die Einführung in unser Thema Kosmetik und Hygiene. Wer noch ein bisschen was für die Augen und Ohren möchte, kann sich die Sendung „Bitte anfassen! Die Macht des Tastsinns“ der Reihe Quarks&Co. zu Gemüte führen.

Morgen geht es dann los mit Seife&Co.

Also dann, action!
Eure Kerstin

Ein Gedanke zu „Hautnahe Einblicke

  1. Pingback: Haut wie Samt und Seide | alltagseinsichten

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