Ende gut, (fast) alles gut

Karte Nr. 27: „Bringen Sie etwas zu Ende: Packen Sie eine Aufgabe an, die Sie schon lange vorschoben haben – vielleicht das Sortieren Ihres Beauty-Arsenals. Das Gefühl, etwas endlich erledigt zu haben, tut unendlich gut.“

Ganz ehrlich: So wirklich zu Ende bringen tun wir doch heutzutage nicht wirklich etwas. Alles ist ein immer wiederkehrender Kreislauf. Sind wir doch von ständigen Impulsen und Verlockungen umgeben. Privat und im Berufsleben gleichermaßen türmen sich die Projekte, die scheinbar allesamt mit Priorität 1 eingestuft sind. Umgeben von der sich immer schneller drehenden Zeigern der Zeit, verlieren wir oft den Fokus und scheinen an allen Fronten präsent zu sein – zu kämpfen, um unseren Aufgaben gerecht zu werden.

Und so habe ich mich entschlossen, das Projekt „Vom Suchen und Finden des Glücks“ zu Ende zu bringen. Nicht so sehr, um mich gut zu fühlen, weil es zu Ende ist, eher vor dem Hintergrund, weil sich der ursprüngliche Sinn mir schon länger nicht mehr sinnvoll erscheint. Wer sich erinnert, ich hatte den Blog ja aufgrund einer etwas unbefriedigenden Brieffreundschaft, gestartet, die sich auch nach nunmehr zwei Jahren nicht über diesen Zustand heraus entwickelt hat. Daher also nun der Entschluss, diese Rubrik zu beenden. Manchmal muss man eben aussichtslose Projekte aufgeben, um für neue Ideen offen zu sein. Damit am Ende alles gut ist. Noch ist es ja nicht das Ende, denn wer mitgezählt hat, weiß, dass noch drei Karten – Sinnkarten – offen sind.

Ich habe lange Zeit überlegt, ob ich diese nicht einfach unter den Tisch kehren soll, nach dem Motto: Aus – Schluß – Vorbei. Doch beim Lesen der einzelnen Aufgaben, kamen mir gleich so viele Gedanken, dass ich beschlossen habe, diese zumindest noch zu Papier zu bringen. Daher sind also die Restposten mein Zu-Ende-Bringen-Projekt, welches ich in den nächsten Tagen abschließe.

Fortsetzung folgt…

 

Eure Kerstin

3 Gedanken zu „Ende gut, (fast) alles gut

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